"Bitter und tut weh"

Woltemade und Rosenboom über das EM-Aus

Nick Woltemade und Co. müssen vorzeitig nach Hause (Foto: Rospek)
Junioren
Freitag, 10.05.2019 // 11:20 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Sie hatten sich so viel vorgenommen und trotzdem ist nach der Gruppenphase Endstation. Für Werders U17-Kapitän Nick Woltemade und Lasse Rosenboom endet am Freitagabend mit dem letzten Gruppenspiel gegen Österreich die U17-Europameisterschaft in Irland. „Dass wir vorzeitig ausgeschieden sind, ist bitter und tut weh. Natürlich können wir aus den beiden Niederlagen lernen und viel für unsere weitere Karriere mitnehmen, aber noch lieber wären wir einige Tage länger bei der EM dabei geblieben“, so Woltemade.

Auch bei Lasse Rosenboom, der gegen Spanien zum Einsatz kam, ist die Enttäuschung über das vorzeitige Aus mit der deutschen U17-Junioren-Nationalmannschaft groß: „Die Niederlage gegen Spanien haben wir nicht so schnell aus dem Kopf bekommen. Es ist einfach sehr schade, dass wir in der Gruppenphase ausgeschieden sind. Das ärgert uns sehr. Nun möchten wir uns auf jeden Fall mit einem Sieg von der EM verabschieden.“

Mehr Intensität: Lasse Rosenboom über die EM (Foto: Rospek).

Gegen Österreich, wo die Beiden auf Vereinskollege Philipp Jorganovic treffen werden, soll also zumindest ein vernünftiger Abschluss der EM-Endrunde her. „Im letzten EM-Spiel gegen Österreich wollen wir unbedingt gewinnen. Wir wollen zeigen, dass die beiden knappen Niederlagen dem eigentlichen Potenzial der Mannschaft nicht gerecht werden und zum Abschluss eine absolut überzeugende Partie abliefern“, so Woltemade, der ergänzt: „Die EM-Spiele sind bedeutend intensiver und schneller als in der Junioren-Bundesliga. Auch die individuellen Duelle und Zweikämpfe haben es richtig in sich. Man muss in jeder Sekunde hellwach sein und körperlich voll dagegenhalten, um eine Chance zu haben.“

Das erhöhte Niveau unterstreicht auch Rosenboom. „Das fußballerische Niveau ist sehr hoch, hier kommen die besten Spieler eines Jahrgangs aus ganz Europa zusammen. Die Partien gegen Italien und Spanien hatten eine hohe Intensität. Da merkt man schon einen Unterschied zur Junioren-Bundesliga und weiß, woran man arbeiten muss, um noch besser zu werden“, so der 17-Jährige.

Am Freitagabend um 20 Uhr tritt die deutsche U17-Nationalmannschaft zum letzten Gruppenspiel gegen Österreich an. Die Partie wird auf Sport1 und im Livestream übertragen.