Mit Klasse und Mentalität

U 14 wird Zweiter beim Turnier in Madrid

Als Zweiter reist Werders U 14 zurück nach Bremen (Foto: Facebook).
Junioren
Freitag, 22.09.2017 // 15:04 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Im Finale des Madrid Football Cups 2017 musste Werders U 14 eine knappe 0:1-Niederlage gegen den FC Chertanovo Moskau hinnehmen. Und dennoch bleibt festzuhalten, dass das Team von Trainer Norbert Hübner ein fantastisches Turnier gespielt hat. „Letztlich hat ein überragender Spieler auf Seiten der Russen das Finale entschieden. Zudem kommt hinzu, dass wir im Finale leider unser schwächstes Spiel gemacht haben. Das ist schade, da sich die Mannschaft nicht belohnt hat“, sagt Thorsten Bolder, Koordinator U 8 bis U 14.

Dennoch können die Grün-Weißen auf ein spannendes und erfolgreiches Turnier zurückblicken. Von Beginn an zeigten Topp, Müller und Co. welche Qualität in ihnen steckt. Nach Siegen gegen den FC Southampton (7:1), die True North Academy aus Kanda (5:1) und die Dänen vom Ishoj IF (3:0) stand die Hübner-Elf in der KO-Runde. „Bereits in der Gruppenphase hat man gesehen, dass die Jungs gut drin waren im Turnier. Wir haben uns mit dem 2004er-Jahrgang schon Hoffnungen gemacht weit zu kommen, jedoch ohne uns einen Finaleinzug auszurechnen“, so Bolder.

Hübner: "Kannst nur als Team bestehen."

Das Team zeigte nicht nur beim Foto Geschlossenheit (Foto: WERDER.DE).

Ein klangvoller Name wartete auf den SVW im Achtelfinale: Paris St. Germain. Durch die Treffer von Topp und Mekic wurden jedoch auch die Franzosen mit 2:1 besiegt. Neben dem engagierten Auftreten im Duell mit PSG war Trainer Norbert Hübner vor allem von der Mentalität der Jungs angetan: „Das Team zeigte das gesamte Turnier über einen unfassbaren Siegeswillen. Gepaart mit der spielerischen Klasse und einer geschlossene Mannschaftsleistung, kam dieser Erfolg zustande. Bei so einem Turnier kannst halt auch nur als Team bestehen.“

Und so ließ sich Werders U 14 auch von Benfica Lissabon (1:0) oder Atletico Madrid nicht stoppen. Dabei sorgte gerade das Halbfinale gegen die Lokalmatadoren bei Coach Hübner sowie seinen Co-Trainern Uwe Papencord und Ronald Voss für Nervenkitzel. Im Elfmeterschießen blieben die Grün-Weißen aber cool und zogen ins Finale ein.

Doch der SVW war nicht nur zum Fußball spielen in Madrid. Neben dem Turnier blieb auch Zeit für eine Stadt- sowie Stadionführung im Santiago Bernabeu. Ein Lohn für das gute Auftreten trotz der knappen Finalniederlage. „Es war eine herausragende Mannschaftsleistung. In der KO-Runde hatten wir keine leichten Gegner. Die Ergebnisse und auch die Dominanz auf dem Platz sprechen aber für die Qualität des Teams und für die Ausbildung, die sie bei uns hier genießen“, sagt Thorsten Bolder und ergänzt: „Ab diesem Alter ist es schon gut sich mit Mannschaften anderer Länder zu messen. Die Jungs lernen so andere Spielkulturen wie aus England, Spanien oder Russland kennen. Daher finde ich es schon wichtig internationale Vergleiche zu haben.“

Wir bedanken uns bei den Nachwuchsförderern ASVK Management, di.wo.pa, J.Müller Weser, B&F Metallbau sowie dem Malerbetrieb Gerald Finke für die Unterstützung bei der Organisation des Turniers.