Klasse präsentiert

U 13 scheitert in Berlin erst am "Weltmeister"

Neben Hertha BSC vertrat auch Werder das deutsche "Nationalteam" bei den VW Junior World Masters in Berlin.
Junioren
Dienstag, 19.06.2018 // 12:16 Uhr

Das Bundesfinale gewonnen, die Vorrunde beim Welt-Finale gewonnen – und dann doch knapp am wohl größten Pokal für D-Junioren vorbeigeschrammt. Für die Werder U 13 endete der ereignisreiche Ausflug zum Volkswagen Junior World Masters am vergangenen Wochenende in Berlin im Viertelfinale. Eine bärenstarke Leistung in der Gruppenphase brachte die Grün-Weißen in die Runde der letzten Acht. Endstation war dort gegen den alten und neuen „Weltmeister“. WERDER.DE berichtet vom Turnier in der Hauptstadt.

Die inoffizielle Weltmeisterschaft für U 13-Junioren hätte aus Sicht der Mannschaft von SVW-Trainer Markus Werle nicht besser starten können. Gegen den AS St. Remoise (FRA) stiegen die Grün-Weißen mit einem 1:0-Auftaktsieg in den Wettbewerb ein, es folgten ein 2:1 gegen Colegio Salgui (ESP) und ein 4:1 in einem laut Coach Markus Werle "begeisternden Spiel" gegen die hochgehandelten Russen aus Chertanovo, die in diesem Jahr unter anderem schon Real Madrids Jugend die Grenzen aufzeigten.

Die Grün-Weißen starteten als Team Germany I (Foto: Volkswagen).

Erst am Sonntag gaben die jungen Werderaner im Duell mit McCarthy VW Constantia (RSA) die ersten Punkte ab. Nach dem 1:1 gegen die starken Südafrikaner steigerten sich die Werle-Jungs aber noch einmal und holten sich mit dem 1:0-Erfolg über den FC Kairat (KAZ) den hochverdienten Gruppensieg. Im Viertelfinale kam es dann zum deutsch-deutschen Duell, mit Hertha BSC stand der Gastgeber und Titelverteidiger gegenüber. Trotz der Unterstützung zahlreicher Werder-Fans waren die Grün-Weißen dem Hauptstadtklub am Ende mit 0:2 unterlegen und standen so kurz vor dem Ziel doch mit leeren Händen da.

"Für die Jungs war es ein tolles Event und ein unvergessliches Erlebnis, so ein Turnier spielen zu dürfen", resümierte Werder Trainer Werle im Nachgang. "Schade, dass wir im Viertelfinale unsere Leistung nicht mehr abrufen konnten, dementsprechend sind wir leider verdient ausgeschieden. Dennoch haben wir uns insgesamt wirklich klasse präsentiert." 

Der WM-Titel blieb dennoch in deutscher Hand. Die Hertha, Werders Viertelfinalgegner, sicherte sich mit Siegen gegen Hellas Verona (3:0) und Austria Wien (1:0) zum zweiten Mal in Folge die Trophäe, obwohl die ‚Hertha-Bubis‘ die Gruppenphase nach zwei Niederlagen zuvor nur auf Rang drei beendeten. Immerhin weiß Fußball-Deutschland nun, dass die Verteidigung eines WM-Titels doch möglich ist – auch nach einer holprigen Vorrunde.