Wissbegierig und motiviert

Süveges und Alexander in Israel

Die runde 100 Nachwuchskicker waren stest aufmersam (Foto: BUNDESLIGA.DE).
Junioren
Donnerstag, 27.07.2017 // 18:33 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Für Jan-Claas Alexander und Tobias Süveges aus dem WERDER Leistungszentrum standen zuletzt ganz besondere Trainingseinheiten auf dem Tagesplan. Gemeinsam mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und Kollegen von Bayer 04 Leverkusen waren sie in Israel zu Gast und beteiligten sich an der ersten Bundesliga-Fußballschule. „Ich war sehr gespannt, was uns in Israel erwartet. Und ich muss sagen, dass alles auf einem sehr guten Niveau ist. Die Spieler, Trainer, die Rahmenbedingungen und auch die Offenheit, die uns entgegengekommen ist. Daher ist es sehr positiv“, sagt Tobias Süveges.

Bei dem fünftägigen Projekt waren knapp 100 Fußballerinnen und Fußballer im Alter zwischen 13  und 18 Jahren dabei. In zahlreichen Trainingseinheiten wurden den Spielern und Trainern in Israel verschiedenste Übungen vorgeführt, um das Ziel der Bundesliga-Fußballschule, junge Talente weltweit zu fördern, umzusetzen. „Wir als SV Werder Bremen unterstützen sehr gerne solche Projekte. Ich glaube, dass es immer ein Geben und Nehmen ist. Wenn wir unsere Philosophie präsentieren, bekommen wir auch immer etwas zurückgespielt und können uns selbst weiterentwickeln“, sagt Jan-Claas Alexander.

Werder-Trainer Jan-Claas Alexander ist begeistert von der Aktion (Foto: BUNDESLIGA.DE).

Da machte es auch nichts aus, dass sowohl er als auch Tobias Süveges mal eine Nachtschicht einlegen mussten. „Die Trainer fragen sehr viel und es entsteht eine Diskussion, die für alle wertvoll ist. So kam es schon vor, dass wir bis spätabends mit den israelischen Trainern über Taktik austauschten. Doch auch die Spieler waren extrem motiviert, was von der ersten Einheit bemerkbar war. Sie sind wissbegierig und saugen die Infos von uns auf“, so Alexander weiter.

Auch für Israel war das Projekt eine gelungene Aktion. „Die Bundesliga-Fußballschule ist eine sehr wichtige Kooperation. Die Top-Talente aus Israel haben die Möglichkeit von hervorragenden Trainern aus Deutschland trainiert zu werden“, sagt Eli Cohen, Israels Wirtschaftsminister, der sich vor Ort selbst von der Qualität überzeugte.

Und letztlich kehren auch die Coaches des WERDER Leistungszentrums mit neuen Erfahrungen zurück, wie Tobias Süveges bestätigt:  „Die Jungs sind noch ein wenig verspielter als Gleichaltrige in Deutschland. Sie probieren noch viele Dinge aus. Dennoch spielen sie mit Begeisterung.“

 

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