Gelernt, gereift, gesiegt

Frank Bender im Viererketten-Gespräch

Frank Bender und sein Team können auf eine erfolgreiche Hinserie zurückblicken (Foto: RB Salzburg).
Junioren
Donnerstag, 22.12.2016 // 08:17 Uhr

Von Marcel Kuhnt und Maximilian Prasuhn

Das Jahr 2016 neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, ein sportliches Fazit für die Hinserien der Werder-Teams zu ziehen. WERDER.DE traf sich mit den Trainern des Leistungszentrums und der Frauen-Teams und ließ die erste Saisonhälfte Revue passieren. Im Interview-Format Viererkette beantworteten diese drei allgemeine Fragen sowie eine speziell auf ihr Team zugeschnittene. Heute: Trainer Frank Bender und seine U 16.

Gerade mal ein Punkt trennt Werders U 16 von der Tabellenspitze. Doch die Hinserie lief mit nur einer Niederlage nicht nur rein ergebnistechnisch klasse. Trainer Frank Bender erkennt zur Winterpause eine positive Weiterenwicklung seiner Spieler. Gegen viele U 17-Teams der B-Junioren-Regionalliga schlugen sich seine Jungs beachtlich.

Die Mannschaft ist einfach eine unglaublich geschlossene Einheit.
Frank Bender, Trainer der U 16

Was für ein Fazit kann Werders U 16 ziehen?

Frank Bender: "Die Jungs haben eine tolle Hinrunde gespielt. Zehn Siege, zwei Niederlagen und ein Remis in der Hinrunde, dazu noch ein erfolgreicher Rückrundenauftakt – das ist klasse. Außerdem hat jeder einzelne Spieler vieles dazugelernt, ist reifer geworden und hat seinen Platz innerhalb der Mannschaft gefunden."

Was war die positive Überraschung der Hinserie?

Frank Bender: "Ich finde, dass wir eine klasse Teamleistung geboten haben. Das sieht man daran, dass wirklich alle zum Erfolg beigetragen haben. Gerade wenn man sich die Offensive anguckt: Natürlich sticht da Mert Ates mit seinen 13 Saisontoren hervor, aber auch seine Treffer müssen vorbereitet werden. Die Mannschaft ist einfach eine unglaublich geschlossene Einheit."

Wie sehen eure Ziele für die Rückserie aus?

Frank Bender: "Nach der Pause spielen wir die beiden größten Hallenturniere, die es für U 16-Teams in Deutschland gibt. Dann haben wir eine interessante Vorbereitungsphase gestaltet mit unterschiedlichen Spielen. Ich hoffe einfach, dass die Jungs an die Leistungen der Hinserie anknüpfen können und sich so weiterentwickeln, dass die meisten von ihnen Kandidaten für die U 17 werden – das ist letztlich das Ziel. Wenn am Ende zudem ein Platz unter den Top drei der Regionalliga herausspringt, wäre das natürlich auch überragend."

Worin liegen für die Spieler die Schwierigkeiten, gegen ältere zu spielen?

Frank Bender: "Gerade in dieser Wachstumszeit können bis zu zwei Jahre Altersunterschied riesige Unterschiede ausmachen. Wenn du dann gegen Mannschaften in der Liga spielst, die körperlich robust sind, auch ein Jahr mehr Erfahrung haben, dann ist das für die Jungs schon eine Umstellung, denn in der U 15 spielten sie ja noch gegen Gleichaltrige. Wir haben das in dieser Saison aber bislang sehr gut gemacht."