"Die Perspektive ist da"

Johannes Eggestein will den Weg seines Bruders ebenfalls gehen (Foto: WERDER.DE).
Junioren
Dienstag, 25.04.2017 // 17:02 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Die Krücken sind weg, aber dennoch steht momentan für Johannes Eggestein in erster Linie Reha-Training auf dem Programm. Auf dem Weg der Besserung befindet sich der 18-Jährige dennoch. Dies sah man ihm am Dienstagmittag an, als er gemeinsam mit seinem Bruder Maximilian und Pia-Sophie Wolter einer Schulklasse einen Besuch abstatte und über sein zurückliegendes Leben im Wilhelm-Scharnow-Internat sprach.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des AVS Itzehoe, betreut von Marcus Tandecki und André Beltz, löcherten das Trio mit Fragen rund ums Fußballerdasein, die jeweiligen Lieblingsspieler und das Gefühl für den SV Werder aufzulaufen. Natürlich war auch die Schulzeit ein Thema. „Ich selbst war genau wie Pia auf der Elitschule des Fußballs in Obervieland. Die Schule hat eine enge Kooperation mit unserem Verein, was uns sicherlich im Schulalltag geholfen hat. Letztlich haben wir durch den Fußball nur wenig Zeit fürs Lernen“, erinnert sich Johannes Eggestein.

Da die Lernzeit tagsüber manchmal zu kurz ausfiel, mussten abendliche Unterrichtsstunden herhalten, um den Lernstoff bewältigen zu können. „Wir hatten im Internat die Möglichkeit mit Lehrern nach dem Training zu lernen. So konnten wir alles nachholen, was wir durch den Fußball verpasst haben. Gerade für uns Jungs waren diese Termine immer sehr wertvoll“, erklärt der jüngere Eggestein-Bruder. „Für unsere Eltern war es immer wichtig, dass wir die Schule und den Fußball unter einen Hut bekommen. Mit dem Abitur haben wir eine gute Ausbildung, falls es mit dem Fußball mal nicht mehr klappt“, unterstreicht Maximilian Eggestein.

Während die Gebrüder Eggestein also abends büffeln mussten, konnte Pia-Sophie Wolter den Nachmittag nutzen, um die Hausaufgaben zu machen: „Bei uns im Frauenfußball ist es ein bisschen anders. Wir haben morgens und abends trainiert, weshalb zwischen den Einheiten immer genug Zeit zum Lernen war.“

Nachdem die Schule sowohl für die Eggesteins als auch für Pia-Sophie Wolter abgeschlossen ist, geht es nun darum auf dem Platz weiter zu lernen. Und das scheint gut zu funktionieren. „Bei Werder ist die Perspektive für junge Spieler einfach da. Das sieht man an meinem Bruder. Er hat einige Einsätze bei den Profis erhalten. Mein Ziel ist es diesen Weg ebenfalls zu gehen“, so Johannes Eggestein, der seine Rückkehr auf den Trainingsplatz also kaum erwarten kann.

 

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