Werders U 19 gewinnt den RUHR-Cup

Werders U 19 fand schwer in das Turnier, wurde aber im Verlauf immer stärker.
Junioren
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Und vor allem in der Anfangsphase des Turniers lief es alles andere als gut für Werder. Gegen den FC Porto mussten sich die Hanseaten mit 0:2 geschlagen geben und gegen den FC Schalke 04 reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden. Zum Abschluss der Vorrunde sorgte Bremen dann aber für ein erstes dickes Ausrufezeichen: Gegen Manchester City siegte Werder deutlich mit 5:1 und sicherte sich die Halbfinal-Teilnahme.

Starker Auftritt von Werders U 19-Junioren. Die Grün-Weißen haben sich am Sonntagnachmittag den Sieg beim stark besetzten RUHR-Cup 2011 gesichert. Im Endspiel bezwang die Mannschaft von Trainer Mirko Votava den Nachwuchs vom Deutschen Meister Borussia Dortmund nach Elfmeterschießen mit 2:1. „Der RUHR-Cup ist ein sehr attraktives Turnier. Der Sieg ist schon eine kleine Überraschung, zeigt aber auch, was in dem Team bereits zu dem frühen Zeitpunkt der Saison steckt. Wir sind gespannt, wie sich die Mannschaft nun weiterentwickelt", so Nachwuchsdirektor Uwe Harttgen, der die ersten Partien des Teams verfolgt hat.

In der Runde der letzten Vier wartete mit Benfica Lissabon ein weiterer Spitzenclub aus Portugal auf die Werderaner. Die grün-weiße U 19 war nun im Turnier endgültig angekommen und zog dank eines Treffers von Christos Almpanis mit 1:0 in das Endspiel ein.

Das Finale gegen Borussia Dortmund entwickelte sich angesichts der Wetterlage zu einer wahren Wasserschlacht. Bis kurz vor Schluss der regulären Spielzeit lagen die Bremer mit 1:2 gegen den BVB zurück, doch dann schoss Patrick Chwiendacz sein Team noch in das Elfmeterschießen, das Werders U 19 mit 2:1 gewann.

„Ich bin hoch erfreut. Mich stimmt vor allem der Zusammenhalt im Team positiv. Die Jungs haben sich in das Team reingebissen und reingespielt und haben sich als Mannschaft verkauft", blickt Trainer Mirko Votava zurück, der sich freute, „bei so einem topbesetzten Turnier mit seinem Team dabei gewesen zu sein."

Norman Ibenthal