Werders U 18 unterliegt in Georgsmarienhütte

Junioren
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Auf dem Kunstrasenplatz in Georgsmarienhütte spielten beide Mannschaften über 90 Minuten fehlerhaft und boten so nur den Zuschauern eine hoch interessante Partie. Die Trainer erlebten eine gefühlte Achterbahnfahrt. Es begann mit einem fragwürdigen Foulelfmeter für die Gastgeber: "Wir haben in dieser Serie noch keinen Elfmeter bekommen, nur etliche gegen uns. Hier sehe ich durchaus einen Nachteil", hinterfragt Trainer Sasa Pinter die Statistik. Dem 1:0 (26. Greiff) durch den verwandelten Elfer folgte das 2:0 durch Saglam (37.) per Kopf. Die Hintermannschaft von Werder zeigte sich auch im Anschluss indisponiert. Das 3:0 lag in der Luft. Marc Heineking brachte die Gäste mit dem Pausenpfiff wieder ins Spiel. 2:1.

Werders U 18-Talente mussten am vergangenen Wochenende in der Regionalliga Nord eine Niederlage einstecken. Die Grün-Weißen unterlagen beim SV Viktoria Georgsmarienhütte mit 3:6 (1:2).

Das war ein gutes Signal für die zweite Hälfte und so begann sie auch. Werder drückte mächtig, nur SV-Spieler Güler zeigte sich glücklicher, als sein Schuss klassisch abgefälscht vom Innenpfosten ins Tor trudelte (48.). Werder ließ sich nicht beirren und drückte weiter auf das Tempo. Alex-Christian Ruf mit Kopfball nach Puhmann-Freistoß und Yannick Jaeschke nach Solo brachten den Ausgleich. Nun lag das 4:3 mehr als in der Luft. Heineking, Stührmann, Ruf doppelt und Jaeschke hätten das Tor machen müssen. Dann fiel es sogar, leider hatte der Assistent eine angebliche Abseitsposition gesehen. Schade, nun wäre die Führung mehr als verdient gewesen. Der Gastgeber war effektiver. Ein Konter durch Schmidt (75.) brachte die erneute Führung und sein Treffer zum 5:3 (80.) die Entscheidung. Das 6:3 fiel nach entblößter Abwehr durch Greiff in der Schlussphase.

Werder-Trainer Sasa Pinter war insgesamt unzufrieden mit dem Spielverlauf: "Es war ein von Fehlern geprägtes Spiel. Wir müssen unsere Lehren aus der schwachen Schlussphase ziehen, wo wir die Ordnung aufgegeben haben. Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben."