Werders U 18 unterliegt dem TSV Havelse

Junioren
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Werders U 18-Talente mussten sich im Spitzenspiel der Regionalliga geschlagen geben. Die Grün-Weißen verloren am vergangenen Wochenende gegen den Spitzenreiter TSV Havelse knapp mit 3:4 (2:1).

Die personell arg gebeutelten Werderaner führten bereits 3:1, als ein Elfergeschenk die Wende brachte: "Wir hätten dieses Spiel nicht verloren, wenn dieser Handelfmeter nicht gegeben worden wäre. Es war eine sehr strittige Entscheidung", analysierte Trainer Sasa Pinter die Schlüsselszene.

Zuvor spielte die U 18 klasse Fußball und zog Havelse trotz frühem Rückstand den Zahn. Eine zaghaft herausrückende Hintermannschaft des SVW nahm den Rückstand (10.) durch Grozdanic entgegen. Werder ließ sich aber nicht verunsichern und gab prompt die Antworten. Patrick Lizius scheiterte noch am Havelser Schlussmann, bevor Rafael Brand das tolle Zuspiel von Yannick Jaeschke mit einem Volleyschuss verwertete (23.). Marc Heineking verpasste doppelt freistehend die Führung. Brand und Lizius ebenso, bevor Alex-Christian Ruf das mehr als verdiente 2:1 (42.) erzielte. Er schüttelte zwei Verteidiger ab und traf ins kurze Eck. Halbzeit.

Lizius, im Abschluss wenig glücklich, vergab die Riesenchance, als er allein vor Ziesing vertändelte. Dann kombinierten Beer, Heineking und Ruf im One-Touch-Verfahren, wobei Letzterer einsandte (58.). Es folgte die Schlüsselszene, als Kapitän Darko-Ivan Krajina aus wenigen Metern an den Hinterarm angeschossen wurde und der Referee sofort Elfmeter entschied. Da waren sich fast alle einig, dass hier nicht hätte gepfiffen werden dürfen. Papadopoulos juckte das wenig und verwandelte (63.) sicher. Ruf und Kabul hatten weitere Riesenchancen zum 4:2 vergeben, bevor Sahiti (78.) zum Ausgleich und kurz vor dem Ende Pietschmann (88.) zum äußerst glücklichen Dreier traf. "Wir sind auf dem Zahnfleisch gegangen. Wir konnten auch personell nicht zulegen mit zwei Spielern auf der Bank. Das tut mir sehr leid für die Jungs, weil sie hier großartig gespielt haben", so Pinter.