FSV Gütersloh 2009 – die Erste!

Werders Fußballerinnen legten einen erfolgreichen Saisonstart hin. Die gezeigte Leistung wollen die Grün-Weißen auch gegen Gütersloh bestätigen.
Frauen
Donnerstag, 19.08.2010 // 13:52 Uhr

Wie schon in der Vorsaison wird der FSV Gütersloh 2009 auch in diesem Jahr zum Dauergast an der Weser. Denn die Ostwestfalen sind nicht nur in der Liga, sondern auch erneut im DFB-Pokal Werders Gegner. Bevor es Anfang September zum Pokalduell kommt, stehen sich beide Teams bereits am Sonntag, 22.08.2010, um 14 Uhr in der 2. Bundesliga gegenüber.

 

„Wir freuen uns auf unser erste Spiel vor eigenem Publikum“, blickt Trainer Holger Stemmann der Begegnung erwartungsfroh entgegen und warnt davor, die Güterloherinnen nach der Auftaktniederlage zu unterschätzen. „Davon darf man sich nicht blenden lassen. In der Mannschaft steckt eine Menge Potenzial. Sie können eine gute Rolle in der Liga spielen.“

 

Der Kader des FSV kann sich durchaus sehen lassen. Neben U 20-Weltmeisterin Kristina Gessat stehen mit Annabell Jäger und Lina Magull zwei weitere Junioren-Nationalspielerinnen im Team der Westfalen, im Angriff darf Coach Graskamp zudem auf die Dienste der erfahrenen Brigitta Schmücker vertrauen. Verstecken muss sich Werder jedoch nicht, das hat nicht nur der Auftaktsieg gegen Magdeburg, sondern auch die Vergleiche im vergangenen Jahr gezeigt. Drei Mal stand man sich gegenüber. Zwei Mal in der Liga, einmal in der Liga. Die Bilanz spricht mit 2:1-Siegen noch leicht für die Gäste.

 

Am Sonntag haben die Werderanerinnen nun die Gelegenheit, diese Bilanz zumindest auszugleichen. Coach Holger Stemmann kann dabei personell aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Saskia Mauckisch (Knieprobleme) steht am Wochenende nicht zur Verfügung.

 

Ein weiteres Testspiel steht einen Tag zuvor für Werders Zweite auf dem Spielplan. Um 13.45 Uhr trifft das Team von Trainer Thomas Gefken am Lidice Haus in Bremen auf den SV Lippstadt, die weibliche U 17 muss ebenfalls am Samstag um 14.30 Uhr bei der Zweitvertretung des TuS Komet Arsten antreten.

 

Norman Ibenthal