Werders Frauen empfangen treffsichere Turbinen

Trifft am Sonntag auf ihren ehemaligen Verein: Lea Notthoff.
Frauen
Freitag, 09.04.2010 // 10:49 Uhr

Das Hinspiel in Potsdam hatte Lea Notthoff aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre verpasst, umso mehr freut sich die 20-Jährige auf das Rückspiel am kommenden Sonntag, 11.04.2010, um 14 Uhr an der Weser. „Ich hatte mich damals schon so sehr auf diese Begegnung gefreut, leider konnte ich aber nur zusehen. Daher ist das natürlich jetzt schon etwas ganz Besonderes für mich“, so die Mittelfeldspielerin vor dem Duell gegen ihren ehemaligen Verein. Zusammen mit Torhüterin Maria Doll wechselte sie im Sommer an die Weser. Auch für Werders Schlussfrau, die am Sonntag zwischen den Pfosten stehen wird, ist es keine gewöhnliche Partie: „Ich freue ich riesig auf das Spiel. Mit vielen Spielerinnen habe ich noch guten Kontakt. Sie haben schon gesagt, dass sie alle ein Tor gegen mich schießen wollen, aber das ist ihnen schon damals im Training nicht gelungen“, so die 20-Jährige mit einem Augenzwinkern.

 

Mit 2:1 ging das Hinspiel an die jungen Turbinen. Angesichts der Treffsicherheit der Potsdamerinnen, die auch gerne mal ein Spiel mit fünf, sechs oder sieben erzielten Treffern beenden, ein knappes Ergebnis: „Spielerisch haben sie vielleicht die beste Mannschaft der gesamten Liga. Fußballerisch und taktisch gut ausgebildet“, weiß Lea Notthoff. Auch Maria Doll sieht Werder in der Rolle des Außenseiters am Sonntag: „Da muss man sich ja nur mal die Ergebnisse der letzten Spiele anschauen. Wir haben am Sonntag nichts zu verlieren, da können wir nur etwas gewinnen.“

 

Vielleicht gelingt es ja, den haushohen Favoriten, der lediglich gegen Tabellenführer Herforder SV eine Niederlage einstecken musste, etwas zu ärgern. „Für uns ist es wichtig, die Begegnung aus unserer Sicht positiv zu gestalten. Vielleicht ist ja eine Überraschung drin“, blickt Lea Nothoff der Begegnung optimistisch entgegen.

 

An der Aufstellung für Sonntag wird Cheftrainerin Birte Brüggemann in den kommenden Tagen noch ein wenig basteln müssen. Denn hinter den Einsätzen von Maren Wallenhorst und Stephanie Schröder stehen weiterhin Fragezeichen. Definitiv nicht zur Verfügung stehen Jennifer Martens, die nach ihrer Roten Karte für drei Spiele gesperrt wurde, sowie Katharina Haar (Fußverletzung), Doreen Nabwire (Fußverletzung) und Christin Chairsell (Fußverletzung) und Antje König (berufsbedingt).

 

Werders zweites Frauenteam darf ich am kommenden Sonntag auf ein echtes Spitzenspiel freuen. Die Grün-Weißen empfangen um 11 Uhr den - wie Werder – noch ungeschlagenen Tabellenführer ATS Buntentor. Werders U 17-Talente sind wenige Stunden später um 17 Uhr bei der zweiten Mannschaft des TSV Lesum-Burgdamm zu Gast. Einen Tag zuvor sind Werders U 15-Juniorinnen im Einsatz. Am Samstag, 10.04.2010, treten die jungen Bremerinnen um 13.15 Uhr zu einem Testspiel bei Kirchlinteln/Luttum an.

 

Norman Ibenthal