Jennifer Martens im Blickfeld von Silke Rottenberg

Guter Eindruck: Jennifer Martens ist weiterhin im Blickfeld der deutschen U 20-Nationalmannschaft.
Frauen
Donnerstag, 11.03.2010 // 17:49 Uhr

Hoher Besuch bei Werder Bremen. Bundestorwarttrainerin Silke Rottenberg stattete den Grün-Weißen am Donnerstag einen Besuch ab und absolvierte mit Torfrau Jennifer Martens sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag eine jeweils neunzigminütige Trainingseinheit. „Jenny gehört in ihrem Jahrgang zum erweiterten Kader der U 20-Nationalmannschaft. Ich war bereits im Oktober schon einmal da, um mir ein genaueres Bild von ihr zu machen. Nun konnte ich weitere Eindrücke sammeln“, erklärt die zweifache Welt- und dreifache Europameisterin.

 

Ganz zur Torwart-Spitze Deutschlands reicht es laut der Aussage von Silke Rottenberg zwar noch nicht für Werders Schlussfrau, einen positiven Eindruck hat die 19-Jährige dennoch hinterlassen: „Man darf nicht vergessen, dass Jenny vor zwei, drei Jahren noch in der Verbandsliga gespielt hat und jetzt in der 2. Bundesliga spielt. Sie hat gute Ansätze, aber ihr fehlt auch noch einiges. Sie ist aber willig und zielstrebig und wie Werder hat sie sicherlich auch das Ziel, später einmal in der 1. Bundesliga zu spielen“, so Rottenberg.

 

Dass Werders Schlussfrau weiter an sich arbeiten muss, ist ihr bewusst: „Immer wieder wurde erklärt, was man besser machen kann. Ich nehme sicherlich einiges aus der professionellen Einheit mit, aber es bringt auch nur etwas, wenn man auch immer weiter an seinen Schwächen arbeitet“, erklärt Martens, die sich über das Interesse seitens des DFB freut: „Ich bin glücklich, dass ich wieder in das Blickfeld der U 20-Nationalmannschaft gerückt bin. So weit wie jetzt, war ich noch nie.“

 

Auch Werders Chefrainerin Birte Brüggemann hofft, dass ihre Torhüterin so viele Erfahrungen wie möglich aus den zwei Trainingseinheiten mitgenommen hat. „ich bin mir sicher, dass Jenny von den Einheiten profitiert hat. Schließlich sollte Silke Rottenberg für jede Torfrau in Deutschland ein Vorbild sein.“

 

Norman Ibenthal