Am Sonntag Heimspiel-Premiere auf Uni-Gelände

Trainer Frank Schwalenberg stellt sein Team am Freitagabend noch einmal auf das erste Heimspiel am Sonntag ein.
Frauen
Freitag, 07.09.2007 // 17:28 Uhr

Mit großer Vorfreude fiebern die Werder-Frauen ihrem ersten Heimspiel am Sonntag, 09.09.2007, um 11 Uhr auf der Sportanlage der Bremer Universität (Badgasteiner Straße) entgegen. Dann kommt es zum Spitzenspiel der Verbandsliga zwischen Tabellenführer Werder Bremen und dem Tabellenvierten ATSV Sebaldsbrück. Für die Grün-Weißen ist die Partie gegen den Pokalfinalisten des Vorjahres auf dem Weg zum erklärten Ziel, dem Aufstieg in die Regionalliga, der erste richtige Prüfstein. „Das ist sicherlich die bisher größte Bewährungsprobe. Jetzt wird sich zeigen, wie das Team unter einem gewissen Druck agiert“, erklärt Projektleiterin Birte Brüggemann, die natürlich darauf hofft, dass die junge Mannschaft auch im dritten Meisterschaftsspiel ohne Gegentor bleibt.

 

In der Offensive setzt Trainer Frank Schwalenberg auf das druckvolle Spiel aus den ersten beiden Partien, in denen sein Team immerhin 26 Tore herausschoss. "Da wollen wir natürlich wieder ansetzen und noch einiges verbessern, nachdem wir in Findorff trotz klarer Feldüberlegenheit in der zweiten Halbzeit nur zwei Mal trafen", sagte der Bremer Coach, der sein Team am Freitagabend zum Abschlusstraining bittet.

 

Auf ein erfolgreiches Heimspiel hoffen vor allem drei Werderanerinnen, die am Sonntag auf ihren ehemaligen Verein treffen. Für Eva-Marlen Votava, Britta Möhlmann und Torhüterin Jennifer Martens gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. "Die Aufregung wäre sicher noch größer, wenn wir in Sebaldsbrück spielen würden, aber auch so hofft man natürlich auf einen Sieg", sagte Britta Möhlmann, die ihren Muskelfaseriss im Oberschenkel überstanden hat und am vergangenen Mittwoch in Findorff ihr Debüt bei den Grün-Weißen gab. Unklar ist noch der Einsatz von Julia Hohagen, die zuletzt wegen einer Knochenhautentzündung nicht spielen konnte. Stephanie Schröder muss aufgrund einer Wechselsperre noch zusehen.

 

Dass sie dabei nicht allein ist, gilt als sicher. Am Sonntag werden zahlreiche Besucher erwartet. Viele Mitarbeiter sowie Freunde und Förderer der Mannschaft haben sich angesagt. "Das sorgt schon für besonderes Kribbeln. Unseren Fans wollen wir bei unserem ersten Auftritt auf eigenem Platz natürlich etwas bieten", gibt Frank Schwalenberg zu.