1:3: Werder-Frauen verlieren in Hoffenheim

Der Spielbericht zum Hoffenheim-Spiel
Die Grün-Weißen warfen alles rein (Foto: hansepixx).
Frauen
Freitag, 02.10.2020 / 22:22 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Starke erste Halbzeit, bittere zweite. Das Frauen-Bundesligateam des SV Werder unterliegt bei der TSG Hoffenheim mit 1:3 (1:0). Durch Agata Tarczyńska gingen die Grün-Weißen in Führung (20.), mussten nach der Pause jedoch noch drei Gegentreffer hinnehmen. WERDER.DE fasst die Partie zusammen:

Aufstellung und Formation

Trainer Alexander Kluge stellt im Vergleich zum Essen-Spiel auf mehreren Positionen um. Reena Wichmann, Jana Radosavljević und Agata Tarczyńska rücken in die Startformation. Dafür müssen Anna Hausdorff, Ricarda Walkling sowie Stephanie Goddard zunächst auf der Bank Platz nehmen. Die Grün-Weißen spielen wie zuletzt im 4-4-2-System.

Die Werder-Startelf: Pauels – Timmermann, Ulbrich, Hausicke, Lührßen – Volkmer, Gidion, Wichmann, Radosavljević – Sehan, Tarczyńska

Es hielten sich bereit: Witte – Hausdorff, Walter, Kofler, Walkling, Keles, Goddard

Das Spiel

Von Anpfiff weg war die Kluge-Elf hellwach und zeigte sich mutig gegen den letztjährigen Dritten der Frauen-Bundesliga. Bereits in der 7. Minute kam Agata Tarczyńska zum Abschluss. Im Anschluss war Lena Pauels gefordert. Einen Heber von Billa wischte Werders Nummer 1 noch weg, so dass Ina Timmermann kurz vor der Linie retten konnte (13.).

Der SVW ging verdient in Führung (Foto: hansepixx)

Der SVW blieb danach weiter Offensive und belohnte sich. Verena Volkmer mit dem Steilpass auf Tarczyńska, die mit einem Lupfer aus 20 Metern Torhüterin Ann-Kathrin Dilfer überwand (20.). Im Nachgang hätte der SVW durchaus ein zweites Tor erzielen können, aber Jana Radosavljevic vergab die beste Chance (25.).

Nach der Pause schaltete die TSG einen Gang hoch und kam durch Nicole Billa schnell zum Ausgleich (50.). Die Grün-Weißen hielten weiter dagegen, gerieten aber aufgrund eines Doppelschlages in Rückstand. Zunächst verlängerte Franziska Harsch einen Freistoß mit dem Kopf ins lange Edk (65.), keine 60 Sekunden später erzielte Tabea Waßmuth mit einer Slapstick-Nummer das 1:3 aus Werder-Sicht.

Auch im Nachgang gab sich der SV Werder nicht geschlagen, musste jedoch die Heimreise als Verlierer antreten. Die beste Chance zum Anschluss hatte Tuana Keles, die ihr Debüt feierte, in der Schlussminute.

Stimmen zum Spiel

Alexander Kluge: "Es war ein sehr intensives Spiel, in der wir die beste Hälfte der Saison gespielt haben. Nach der Führung hätten wir nachlegen müssen, um so das Spiel frühzeitig auf unsere Seite zu ziehen. Das ist uns leider nicht gelungen, wodurch wir Hoffenheim am Leben gelassen haben. Wir wussten, dass sie mit viel Wucht aus der Kabine kommen würden. Es ist schade, dass wir so schnell den Ausgleich kassieren und durch einen Doppelschlag am Ende das Spiel verlieren. Trotzdem hat sich das Team nicht aufgegeben. Wir müssen uns heute vorwerfen, dass wir in der ersten Hälfte nicht effektiv genug waren.“

Agata Tarczyńska: "Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Wir arbeiten jede Woche daran endlich zu punkten, müssen aber auch heute wieder ohne etwas in der Hand die Heimreise antreten. Es war eine wirklich gute erste Hälfte mit einigen Chancen, um höher zu führen. Nach der Pause hat uns Hoffenheim direkt unter Druck gesetzt, so dass der Ausgleich schnell fällt. Es war dann noch viel Zeit, aber wir kamen leider nicht mehr zurück."

Die Statistik

TSG Hoffenheim: Dilfer - Rall, Wienroither, Hagel, Naschenweng - Waßmuth (88. Beuschlein), Steinert (78. Brand), Dongus, Harsch (88. Degen), Fühner (56. Krumbiegel) - Billa

Werder Bremen: Pauels – Timmermann, Ulbrich, Hausicke, Lührßen (85. Hausdorff) – Volkmer (68. Kofler), Gidion, Wichmann (85. Walter), Radosavljević (74. Walkling) – Sehan (74. Keles), Tarczyńska

Tore: 0:1 Tarczyńska (20.), 1:1 Billa (50.), 2:1 Harsch (65.), 3:1 Waßmuth (66.)

Gelbe Karten: - / Sehan, Wichmann

Schiedsrichterin: Melissa Joos

Dietmar-Hopp-Stadion: 230 Zuschauer

 

Mehr News zu den Werder-Frauen:

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.