"Die letzte Ebene" erreicht

Michelle Ulbrich im WERDER.TV-Interview
Läuft seit 2011 für den SV Werder auf: Michelle Ulbrich (Foto: hansepixx).
Frauen
Mittwoch, 28.10.2020 / 16:33 Uhr

Von Lukas Kober

Wenn die beiden vergangenen Erfolge der Werderfrauen von einem Moment überschattet werden, dann wohl von dem, als sich Kapitänin Lina Hausicke bei einem Zweikampf am Knie verletzte. Die Innenverteidigerin und absolute Stütze der Grün-Weißen fehlt noch auf ungewisse Zeit (zur Extrameldung). Zeit, die es nicht abzuwarten, sondern gemeinschaftlich zu lösen gilt. So rückt eine Spielerin in die Verantwortung, die als junges Mädchen zu Werder kam und nun als gestandene Bundesliga-Verteidigerin ihre Farben auf den Platz führt: Michelle Ulbrich.

Als „Schock“ bezeichnet die 23-Jährige den Ausfall ihrer Kapitänin. Ein Gefühl, dass sich auf die ganze Mannschaft übertragen hat, aber die Werderfrauen noch enger zusammenrücken ließ. „Jetzt gibt jeder noch mehr Gas und versucht, die Spiele auch ein Stück weit für Lina erfolgreich zu gestalten“, sagt Ulbrich im Interview mit WERDER.TV.

In den Fußstapfen von Lisa-Marie Scholz

Immer voller Einsatz für Grün-Weiß und perfektes Timing im Zweikampf (Foto: hansepixx).

Diesen mannschaftlichen Willen, bekamen die Frauen des SV Meppen und des SC Sand zu spüren: Zwei Spiele, zwei Siege. In diesen wichtigen Partien gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt, übernahm Ulbrich das Amt der Kapitänin und damit auch die Verantwortung. „Das ist jetzt so die letzte Ebene innerhalb der Mannschaft. Ich freue mich einfach mein Wissen bestmöglich an junge Mitspielerinnen weitergeben zu können“, erklärt die grün-weiße Nummer Fünf und erinnert sich an Werders Rekordspielerin Lisa-Marie Scholz zurück: „Vom Gefühl her bin ich ein bisschen in Lisas Fußstapfen getreten. Die Rolle, die Lisa damals hatte, junge Spielerinnen an die Mannschaft heranzuführen, habe ich jetzt übernommen.“

Dabei verspürt Michelle Ulbrich eine große Dankbarkeit und schenkt dem Amt der Kapitänin eine „riesen Bedeutung“. „Ich bin mit Werder aufgewachsen. Man geht als kleines Kind ins Stadion, jetzt spielt man selbst immer auf Platz 11 und gibt Woche für Woche alles“, schwärmt die gebürtige Bremerin. Mit der Bremer Speckflagge um den Arm geht sie als Vorbild voran, für die Mannschaft, für den Klassenerhalt, für den Verein.

 

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