Immer besser

Reha von Lena Pauels geht voran

Lena Pauels will schnellstmöglich zurück auf den Platz (Foto: WERDER.DE).
Frauen
Mittwoch, 06.12.2017 // 17:16 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Die Krücken sind weg, es geht stetig bergauf. Lena Pauels macht nach ihrem Wadenbeinbruch im linken Bein fleißig Fortschritte. „Mir geht es so weit gut. Für den Kopf ist es wichtig, dass die Genesung vorangeht. Das ist ein gutes Gefühl“, sagt die 19-Jährige, die seit Mitte September ausfällt, im Gespräch mit WERDER.DE.

Bereits zehn Spiele musste Werders Torhüterin von der Tribüne aus verfolgen, nachdem sie sowohl in der 1. Runde des DFB-Pokals als auch beim Saisonauftakt gegen den SC Sand zwischen den Pfosten stand. Eine Zeit, die für sie nicht einfach war: „Direkt nach der Diagnose war es schwierig. Der Wunsch in der Allianz Frauen-Bundesliga zu spielen war groß und man hat darauf hingearbeitet. Nach nur einem Spiel raus zu sein, tat schon weh.“

Raus aus dem Spielbetrieb war Lena Pauels, die im Sommer 2016 an die Weser wechselte. Raus aus dem Team war sie dagegen zu keinem einzigen Zeitpunkt. „Die Mannschaftskolleginnen haben oft nachgefragt, wie es mir geht. Für mich war es wichtig den Rückhalt des Teams zu spüren. In der Reha fühlt man sich schon ab und zu allein, da man nur die Halle sieht und nicht mit den Anderen auf dem Platz stehen kann“, beschreibt Pauels die letzten Wochen.

Die unzähligen Reha-Einheiten im Kraftraum nähern sich jedoch dem Ende. Bald wird es für die Juniorinnen-Nationaltorhüterin wieder auf den Rasen gehen. „Ich hoffe bald wieder das Joggen beginnen und schnellstmöglich mit dem Team trainieren zu können“, gibt sich Pauels positiv.