Fit und motiviert

Stephanie Goddard vor Trainingsrückkehr

folgt (Foto: WERDER.DE).
Frauen
Samstag, 14.10.2017 // 11:24 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Mit ihren 29 Jahren gehört Stephanie Goddard zweifelsfrei zu den routinierteren Spielerinnen im Kader der Werder-Frauen. Zuletzt musste die Angreiferin mehrere Wochen aussetzen, nachdem sie sich in der Vorbereitung in Enschede einen Riss im linken Innenmeniskus zugezogen hatte. Doch die Leidenszeit hat bald ein Ende. „Ich fühle mich gut. Die Reha habe ich ohne größere Rückschläge überstanden und will bald wieder mit der Mannschaft trainieren“, so Goddard.

Zwar ist Goddard, die seit 2011 an der Weser spielt, für die Partie beim SC Freiburg keine Option, doch lange wird Trainerin Carmen Roth auf sie nicht mehr verzichten müssen. Und Werders Nummer 23 fühlt sich gut gerüstet für die kommenden Wochen: „Ich bin die letzten Tage nochmal ein wenig weg gewesen, um den Kopf frei zu bekommen und den Akku aufzuladen.“

Goddard: "Bisher die Punkte allesamt verdient."

Stephanie Goddard fühlt sich in Bremen heimisch (Foto: WERDER.DE).

Stephanie Goddard konnte also ein wenig abschalten, was gerade bei längeren Verletzungspausen wichtig ist. Vor allem nach der Diagnose hatte sie nämlich mit der Situation zu kämpfen, wie sie verrät: „Die ersten Tage waren schon hart. Man betreibt Aufwand in der Vorbereitung, um topfit zu sein. So eine Verletzung ist dann ein Schlag ins Gesicht.“

In der bisherigen Saison konnte sie ihre Teamkolleginnen daher nur von außen im Kampf um Punkte unterstützen. Dabei sah sie jedoch überzeugende Leistungen ihrer Mitspielerinnen. „In meinen Augen haben wir bisher die Punkte allesamt verdient. Natürlich gehört wie in Potsdam mal Glück dazu, aber wir spielen keinen Angsthasen-Fußball. Wir stehen nicht nur hinten drin, sondern versuchen auch Offensiv Akzente zu setzen. Daran sieht man welche Qualität unsere Mannschaft hat", sagt Goddard.

Ein Grund für die guten Ergebnisse ist aber auch der oft betonte Gemeinschaftssinn, der in der Mannschaft herrscht. „Ich glaube, dass unser Teamgeist auch in diesem Jahr wieder ein ausschlaggebender Punkt sein wird“, erklärt Goddard, die diesen Geist auch bald wieder auf und nicht nur neben dem Platz miterleben darf.