"Eine unbeschreibliche Freude"

Stimmen zum Titelgewinn

"Wir genießen das heute und werden richtig feiern", verriet Eta nach Abpfiff (Foto: hansepixx).
Frauen
Sonntag, 21.05.2017 // 17:12 Uhr

Von Maximilian Prasuhn und Marcel Kuhnt

Als etwa 30 Minuten nach Schlusspfiff Spielführerin Marie-Louise Eta die Meisterschale entgegen nahm, war es endgültig offiziell: Werder Bremen kehrt als Meister in die Allianz Frauen-Bundesliga zurück. Kurz zuvor zeigten die Grün-Weißen auch wieso. Gegen den ärgsten Konkurrenten der Liga, dem VfL Wolfsburg II, bot Werder von der ersten bis zur letzten Minute eine absolut souveräne Leistung und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem möglichen Erfolg aufkommen. Ein Spiegelbild für diese Saison, wenn man so will, denn gerade mal eine Partie ging in der Spielzeit 2016/17 verloren. Und dennoch fällt nun eine gewisse Anspannung ab, wie Eta kurz nach Abpfiff verriet. WERDER.DE hat sich unter den jubelnden Werderanerinnen umgehört.

Zum Spielverlauf

Steffen Rau: "Wir haben das Spiel sehr dominiert. Die Mädels haben heute wieder wie in vielen anderen Spielen gezeigt, dass sie immer nochmal einen drauflegen können, wenn es nochmal eng wird."

Marie-Louise Eta: "Heute hat etwas die Nervosität mitgespielt. Dass wir das heute so dominant gespielt und Wolfsburg keinen Zentimeter Luft gelassen haben und uns dann auch belohnt haben, war ein guter Abschluss für diese Saison."

Giovanna Hoffmann: "Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaftsleistung. Verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen. Es ist eine unbeschreibliche Freude. Wir haben Wolfsburg von der ersten bis zur letzten Minute dominiert."

Zum Saisonverlauf

Steffen Rau: "Ich freue mich in erster Linie für die Mädels, weil die eine wahnsinnig geile Saison gespielt haben, die haben sich das verdient und da bin ich auch richtig stolz drauf."

Marie-Louise Eta: "Ich bin überaus glücklich, wie wir das geschafft haben. Klar waren wir der Favorit, auch auf die Meisterschaft. Aber das dann so konsequent über die gesamte Saison durchzuziehen, ist echt stark. Wir hatten wenig Spiele, wo wir nicht unsere Leistung abgerufen hatten. Da kann ich der Mannschaft nur ein Riesenkompliment aussprechen."

Zum Abschied des Trainers

Marie-Louise Eta: "Mich freut die Meisterschaft natürlich auch für ihn. Wir wollten die Schale auch für ihn holen und können sie ihm nun überreichen."

Giovanna Hoffmann: "Wir haben gut harmoniert, er hat uns hierhergebracht. Natürlich sind wir traurig, dass er geht. Wir wünschen ihm alle das Beste für die Zukunft."

Zu den Feierlichkeiten

Grün-Weißer Freudentaumel: die Spielerinnen werden die Meisterschaft gebührend feiern (Foto: hansepixx).

Marie-Louise Eta: "Jetzt kann die Anspannung abfallen. Wir genießen das heute, werden richtig feiern und dann geht’s in der ersten Liga wieder an den Start!"

Giovanna Hoffmann: "Wir gehen erstmal in den Ostkurvensaal und feiern zusammen mit der Zweiten. Dann schauen wir mal, was der Abend noch so bringt."

Zu den Abschieden

Reena Wichmann: „Die Gefühle sind natürlich gemischt. Wir freuen uns riesig, dass wir den Titel geholt haben. Doch jetzt sind wir erstmal weg. Aber wer weiß, vielleicht kommen wir nochmal wieder. Und wir sind ja immer noch in Gedanken da und unterstützen das Team.“

Stefanie-Antonia Sanders: „Jetzt zum Abschluss realisiert man es, dass es vorbei ist. Ich werde nach meiner Verletzung mal sehen wie es weitergeht.“

Sandra Hausberger: „Es waren vier mega geile Jahre. Ich habe hier so viel gelernt. Werder wird für mich immer eine Herzensangelegenheit bleiben. Ich will mich bei allen im Verein und bei der Mannschaft einfach nur bedanken.“