5:1-Testspielerfolg gegen Gladbach

Eta und Wallenhorst treffen doppelt

Ein Auftakt nach Maß: Die Werder-Frauen schlagen Gladbach mit 4:1 (Foto: Gloth).
Frauen
Sonntag, 24.07.2016 // 17:24 Uhr

von Marcel Kuhnt

Viel besser hätte das erste Testspiel der neuen Saison kaum laufen können. Mit 5:1 (3:0) siegt der SV Werder gegen Borussia Mönchengladbach. Beim Test in Rheine sorgten bereits vor der Pause Marie-Louise Eta (7./23.) und Maren Wallenhorst (21.) für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang ließ Maren Wallenhorst (48.) ihren zweiten Treffer folgen, bevor kurz vor Schluss Jessica Golebiewski den Endstand herstellte (89.). Den Treffer für Gladbach erzielte Madeleine Gier (67.). 

Gegen den Bundesliga-Aufsteiger aus Gladbach präsentierten sich die Werder-Frauen von Beginn an hochkonzentriert. Gerade einmal sieben Minuten waren vergangen, da lag der Ball erstmals im Netz. Marie-Louise Eta traf zur frühen Führung.  Im Anschluss hätte Eta gar auf 2:0 erhöhen können. Doch per Strafstoß scheiterte sie an Gladbachs Torhüterin (14.).  Maren Wallenhorst machte es kurz darauf besser. Nach Zuspiel von Katharina Schiechtl traf Werders Stürmerin zum 2:0 (21.). In dieser Phase des Spiels gelang den Grün-Weißen fast alles. Nur zwei Minuten nach dem Tor von Wallenhorst traf Eta zum 3:0-Pausenstand. Verena Volkmer scheiterte zunächst mit ihrem Schuss, bevor Werders-Kapitän zum 3:0 abstaubte (23.).

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Werder-Frauen ließen den Ball gut laufen, waren konsequent in den Zweikämpfen und kaltschnäuzig vor dem Tor. Mit einem gefühlvollen Heber traf Wallenhorst zum 4:0 (48.). Nach 67.Minuten konnte die Borussia durch Madeleine Gier zwar verkürzen, doch das sollte den verdienten Sieg der Grün-Weißen nicht mehr gefährden. Augenblicke vor dem Schlusspfiff setzte Jessica Golebiewski mit dem 5:1 den Schlusspunkt hinter die Partie (89.).

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Für den ersten Test nach zwei harten Trainingswochen war es sehr gut. Die Mädels sind das Spiel hervorragend angegangen. Im zweiten Durchgang gab es eine kurze Druckphase der Gladbacher, die wir insgesamt gut überstanden haben“, sagt Coach Steffen Rau.