Den Schwung ins neue Jahr mitnehmen

Alexander Kluge im Viererketten-Gespräch

In der Rückrunde wollen die U 17-Juniorinnen noch öfter Tore und Punkte bejubeln (Foto: Haß).
Frauen
Mittwoch, 21.12.2016 // 10:21 Uhr

Von Marcel Kuhnt und Maximilian Prasuhn

Das Jahr 2016 neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, ein sportliches Fazit für die Hinserien der Werder-Teams zu ziehen. WERDER.DE traf sich mit den Trainern des Leistungszentrums und der Frauen-Teams und ließ die erste Saisonhälfte Revue passieren. Im Interview-Format Viererkette beantworteten diese drei allgemeine Fragen sowie eine speziell auf ihr Team zugeschnittene. Heute: Trainer Alexander Kluge und die U 17-Juniorinnen.

Den Saisonstart hat sich Coach Alexander Kluge mit Sicherheit anders vorgestellt. Nach dem Auftakterfolg der U 17-Juniorinnen bei Hertha Zehlendorf folgte eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg. Erst beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Magdeburg konnten die Grün-Weißen wieder Selbstvertrauen sammeln, was sie durch die übrige Hinrunde trug. Diesen Schwung gilt es jetzt ins Jahr 2017 mitzunehmen und in der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost anzugreifen.

Wenn man Negativerlebnisse hat, ist es wichtig, daraus zu lernen.
Alexander Kluge, Trainer der U 17-Juniorinnen

Was für ein Fazit kann man zur Hinserie ziehen?

Alexander Kluge: "Leider sind wir sehr holprig in die Saison gestartet. Die letzten Spiele zeigen jedoch, dass sich die Mädels gefestigt haben. Wir müssen es weiterhin schaffen, an jedem Spieltag unser volles Potential abzurufen. Dann sind wir in der Lage, jedem Gegner in unserer Liga das Leben schwer zu machen."

Was war die positive Überraschung der Hinserie?

Alexander Kluge: "Positiv war es, wie die Mädels mit dem Durchhänger in der Mitte der Hinrunde umgegangen sind. In den Spielen gegen Hamburg und Neubrandenburg haben wir zwei ganz schlechte Spiele abgeliefert und haben danach knapp gegen Meppen verloren. Die Moral, die die Mädels in den Spielen danach gezeigt haben, war sehr gut. Wenn man Negativerlebnisse hat, ist es wichtig, daraus zu lernen."

Wie sehen eure Ziele für die Rückserie aus?

Alexander Kluge: "Wir wollen uns mannschaftlich und individuell weiterentwicklen. Dazu gehört es auch, dass wir Schwächephasen, wie wir sie in der Hinrunde hatten, vermeiden wollen. Wenn wir es schaffen, an die letzten Spiele des Kalenderjahres anzuknüpfen, können wir eine gute Rückrunde spielen und in der Tabelle den einen oder anderen Platz noch klettern."

Wie seid ihr als Team mit den negativen Ergebnissen umgegangen?

Alexander Kluge: "Meine Co-Trainerin Annette Zachries und ich haben viel mit den Mädels gesprochen und sind auf die Fehler, die wir in den Spielen gemacht haben, im Training eingegangen. Die Mannschaft zeigte sich sehr selbstkritisch und hat sich über die schwächeren Spiele geärgert. Anschließend haben sie aber eine super Moral bewiesen und wollten einfach zeigen, dass sie es besser machen können."