Startklar: Werder empfängt Turbine-Nachwuchs

Werder möchte auch gegen Turbine Potsdam jubeln dürfen.
Frauen
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

„Keine Frage, das ist ein ganz schwerer Gegner zum Saisonstart. Aber wir werden uns sicher nicht verstecken. Die Mannschaft freut sich riesig, dass es endlich los geht. Wir wollen die drei Punkte unbedingt holen", so Werder-Trainer Chadia Freyhat, die am Sonntag lediglich auf Sandra Hausberger (Schlüsselbeinbruch) verzichten muss.

Es kann losgehen! Nach dem erfolgreichen Pokal-Wochenende starten Werders Fußballerinnen am kommenden Sonntag, 08.09.2013, in die Saison 2013/2014 der 2. Bundesliga. Der Auftakt hält für die Grün-Weißen gleich eine ganz schwere Aufgabe bereit: Um 11 Uhr empfängt Werder die Nachwuchs von Rekordmeister 1. FFC Turbine Potsdam im Stadion „Platz 12".

Als amtierender Meister in die vergangene Spielzeit gestartet, spielte der Nachwuchs des 1. FFC Turbine Potsdam erneut ganz oben mit. Für die Titelverteidigung reichte es jedoch nicht. Am Ende sprang ein starker vierter Platz heraus. Die „Ewige Tabelle" der 2. Frauen-Bundesliga dominiert die Zweite der „Torbinen" ohnehin. In 198 Spielen holte man 121 Siege und erzielte dabei fast 500 Tore. Auch für die Spielzeit 2013/2014 hat sich das Team von Trainer Thomas Kandler vorgenommen, ganz vorne mitzumischen.

Im Sommer wurde der Nachwuchs-Kader des deutschen Rekordmeisters wieder einmal kräftig durcheinandergewirbelt. Unter den Neuzugängen findet sich auch die kamerunische Nationalspielerin Jeannette Yango wieder. Im Oktober 2012 hatte sie einen Vertrag in Potsdam unterschrieben, kam aber nur selten in der Bundesliga zum Einsatz. Die 20-Jährige ist bereits in der Welt ganz schön rumgekommen. So spielte die Mittelfeldspielerin bereits für den thailändischen Erstligisten Bangkok Thonburi, in Serbien für ZFK Spartak Subotica und in Polen für den 1. FC Kattowitz.

Fünf Spielerinnen haben dagegen den 1. FFC verlassen. Darunter auch die beiden Stürmerinnen Venus El-Kassem (Bayer Leverkusen) und Sandra Starke (SC Freiburg). Gerade die 20-jährige Starke dürfte Potsdam schmerzlich vermissen, erzielte sie doch in 81 Partien 39 Tore und stellte mit Erica Dillmann das torgefährlichste Duo der letzten Jahre.

Auf Tore dürfen sich die Besucher im Stadion „Platz 12" zum Saisonauftakt dennoch sicherlich einstellen. Denn beide Teams trennten sich noch nie torlos voneinander. In der vergangenen Spielzeit gab es ein abwechslungsreiches 3:3 an der Weser. Insgesamt standen sich beide Mannschaften acht Mal in der 2. Bundesliga gegenüber. Die Bilanz spricht dabei klar für den 1. FFC: Fünf Mal gingen die Punkte an Potsdam, einmal siegte Werder und zwei Mal trennte man sich mit einem Unentschieden voneinander. Für Werder ist der Saisonstart also eine gute Gelegenheit, diese Statistik ein wenig aufzubessern.

Wer die Partie am Sonntag übrigens nicht live im Stadion „Platz 12" verfolgen kann, muss nicht auf Informationen rund um das Spielgeschehen verzichten. Werder wird auf der offiziellen Facebook-Seite von den grün-weißen Fußballerinnen von dem Spiel berichten.

Der grün-weiße Frauenfußball-Tag ist aber nach dem Schlusspfiff noch nicht zu Ende. Denn um 15 Uhr geht es mit Werders Regionalliga-Team weiter. Die Mannschaft von Trainer Peter Behrens wird um 15 Uhr zum Saisionstart die TSG Burg Gretesch im Stadion "Platz 12" empfangen.