Offener Brief an die Fanszene: Werder verurteilt Abbrennen von Feuerwerkskörpern

Am Samstag kam es zum wiederholten Mal zum Abbrennen von Pyrotechnik im Bremer Block. Mitglieder der Fanszene schaden damit sich, anderen und dem Verein.
Fankurve
Montag, 07.02.2011 // 16:56 Uhr

Am vergangenen Spieltag kam es beim Auswärtsspiel in Mainz zu einem massiven Einsatz von pyrotechnischen Artikeln im Stehplatzbereich der Werder-Fans. Die Partie musste deshalb ...

Am vergangenen Spieltag kam es beim Auswärtsspiel in Mainz zu einem massiven Einsatz von pyrotechnischen Artikeln im Stehplatzbereich der Werder-Fans. Die Partie musste deshalb unterbrochen werden. Dass diese "Fans" das sonst so gute Auftreten der Werder-Anhänger in Misskredit bringen und außerdem dem Verein einen finanziellen Schaden zufügen, sollte allen bekannt sein. Ebenfalls bekannt ist, dass das Zünden von Pyrotechnik für die Zuschauer und das Stadionpersonal eine gesundheitliche Gefahr bedeutet und Stadionverbote nach sich zieht.

Die Strafzahlung und die Gefahren werden außerdem von weiteren erheblichen Nachteilen für die Anhänger begleitet. So bleibt mit dieser Aktion das Verbot von Fanutensilien auch beim nächsten Gastspiel in Mainz bestehen. Dieses Verbot, das aus denselben Gründen bereits in anderen Stadien gegen die Fans des SV Werder verhängt wurde, hemmt die Entfaltungsmöglichkeiten aller Anhänger. Es erschwert oder verhindert die tolle Unterstützung, mit der die gesamte Mannschaft motiviert und vorangetrieben wird.

Genauso erschweren derlei Vorfälle die Arbeit der Werder-Abteilung Fan- und Mitgliederbetreuung für die Belange der Werderfans. Solches Verhalten gefährdet fanfreundliche Lösungen, wie die reduzierte Zaunhöhe in der Ostkurve und beeinflusst die Diskussion über eine mögliche Verfahrensänderung bei Stadionverboten negativ. Werder Bremen möchte deshalb noch einmal dafür sensibilisieren, das illegale Abbrennen von Pyrotechnik im Sinne aller Werder-Fans zu unterlassen. Darüber hinaus entschuldigt sich der Verein bei den Leidtragenden dieses Ereignisses.

Die Geschäftsführung

SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA