Lokführer-Streik: Werder rät zu frühzeitiger Anreise nach München

Die Gewerkschaft der Lokführer hat zum Streik am Samstag aufgerufen (Foto: nph)
Fankurve
Freitag, 17.10.2014 // 13:04 Uhr

Aufgrund des angekündigten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL von Samstag, 18.10.2014, um 2 Uhr, bis Montagmorgen, 4 Uhr, muss bei der Anreise zu Werders Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Der SV Werder empfiehlt daher allen Fans, die zum Spiel in der Münchner Allianz Arena fahren wollen, sich möglichst frühzeitig auf den Weg zu machen und deutlich mehr Zeit als vorgesehen für die Reise einzuplanen.

Nicht nur im Fernverkehr der Bahn, sondern auch für das Münchner Stadtgebiet werden Behinderungen erwartet, da die S-Bahn der bayrischen Landeshauptstadt ebenfalls vom Lokführerstreik betroffen ist. Da die Münchner U-Bahn nicht bestreikt wird, ist die direkte U-Bahn Linie 6 (Richtung Garching) zur Allianz Arena nicht vom Streik betroffen. Allen Fans wird daher unbedingt empfohlen, im Stadtnetz die U-Bahn zu benutzen. Der Schnellbahnnetz-Plan ist zum Download angehängt.

Auch allen Stadionbesuchern, die mit dem Bus oder dem eigenen PKW zum Spiel anreisen, wird empfohlen, durch den erwarteten Umstieg vieler auf das eigene Verkehrsmittel mit langen Staus und deutlichen Verzögerungen zu rechnen und diese einzuplanen.

Zahlreiche Informationen zu den Auswirkungen des Streiks sind hier (Süddeutsche.de) zusammengefasst. Zusätzlich informiert die Bahn auf ihrer Internetseite. Zu einzelnen Zugverbindungen liegen allerdings häufig keine konkreten Informationen vor. Telefonisch bekommen Kunden unter der Service-Nummer 0180 - 6 99 66 33 Informationen. Die ist allerdings kostenpflichtig: 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, maximal 60 Cent pro Anruf über Mobilfunk. Sind viele Passagiere von einem Streik betroffen, schaltet die Bahn oft eine kostenlose Hotline-Nummer frei, diese lautet: 08000 - 99 66 33. Aus dem Ausland kann die Nummer 0049-1805-33 44 44 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider) gewählt werden. Auch der Twitter-Account der Deutschen Bahn @DB_Info informiert über aktuelle Entwicklungen.