"Flitzer" drohen Stadionverbot und Regressansprüche

Für die Spieler stellte die "Flitzer-Aktion" eine unerwünschte Unterbrechung dar (Foto: Heidmann).
Fankurve
Montag, 12.02.2018 // 16:12 Uhr

Dem "Flitzer", der am Sonntagabend beim Heimspiel des SV Werder gegen den VfL Wolfsburg auf das Spielfeld des Weser-Stadions gerannt ist, droht eine empfindliche Strafe.

In der 10. Spielminute hatte der Mann aus dem Bereich der Ostkurve kommend eine Brüstung übersprungen, war durch die Ordnerreihe gerannt und unberechtigterweise auf das Spiel gestürmt. Die unmittelbar eingreifenden Ordner führten den Mann schließlich vom Spielfeld. Außerhalb des Innenraums wurde die Polizei hinzugezogen, die die Personalien der Person feststellten. Anschließend wurde ein Hausverbot ausgesprochen.

Dem "Flitzer" droht nun nach Anhörung ein bundesweites Stadionverbot. Darüber hinaus wird der Vorfall für ihn voraussichtlich auch finanzielle Folgen haben. Für eine eventuelle Strafe, die der Verein nach Anklageerhebung durch die Sportgerichtsbarkeit des DFB für den Vorfall zu erwarten hat, wird der der SV Werder Regress fordern.