HAAKE-BECK-CUP: U 23 will Vorjahr vergessen machen

Business
Dienstag, 13.12.2005 // 12:17 Uhr

Kurz vor den Feiertagen kommt es zum Höhepunkt des Bremer Amateur-Hallenfußballs. Am Samstag, 17.12.2005, kämpfen im AWD-Dome ab 11.30 Uhr die besten Mannschaften Bremens und Bremerhavens um den HAAKE-BECK-Cup 2005. Als Favorit gehen Werders U 23-Junioren in das Turnier, das sie seit 1989 bereits achtmal gewinnen konnten. Zuletzt reckte die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter 2003 die Trophäe in die Luft.

 

Nur ungern erinnert sich der Bremer Coach an das Vorjahr zurück, in dem sein Team bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. "Diesen Auftritt wollen wir vergessen machen." Dazu bietet sich bereits in der Vorrunde die Gelegenheit. Denn dann treffen die Grün-Weißen erneut auf den Habenhauser FV, dem sie sich bei der letztjährigen Auflage in der Gruppenphase geschlagen geben mussten. Auch die beiden weiteren Vorrundenspiele gegen den FC Oberneuland und den Bremer SV versprechen Spannung. "Der FC Oberneuland ist ein Spitzenteam in der Verbandsliga und gegen den Bremer SV haben wir vor drei Jahren das Finale verloren. Da haben wir also auch noch eine Rechnung offen", erklärt Wolter, der auf einige Akteure am Samstag verzichten muss. Patrick Bärje (Reha nach Kreuzbandriss) und Björn Schierenbeck (Knöchelbruch) kurieren weiterhin ihre Verletzungen aus und Thiago Rockenbach da Silva und Amaury Bischoff haben bereits ihren Winterurlaub angetreten.

 

In der zweiten Gruppe kämpfen der Oberligist Brinkumer SV und die Verbandsligisten FC Bremerhaven, Vatan Sport sowie der Blumenthaler SV um den Einzug in die nächste Runde. Titelverteidiger SC Weyhe hatte sich nicht für das Turnier qualifiziert.

 

Doch nicht nur spannende Spiele warten am Samstag auf die Zuschauer, auch das Rahmenprogramm hat einiges zu bieten. Unter anderem heizen die Cheerleader der Eisbären Bremerhaven den Gästen ein und auch die Auszeichnung zum Bremer Amateurfußballer 2005, bei der Werders U 23-Spieler Jerome Polenz zur Wahl steht, nimmt einen zentralen Stellenwert im Programm ein. Außerhalb des Kunstrasens können die Besucher beim Tischfußball oder den Torwänden Abwechslung suchen.