Golfkurs für den guten Zweck

6. SV WERDER BREMEN GOLF CUP
Auf dem Golfplatz unterwegs: Werders Kapitän Zlatko Junuzovic (Foto: nordphoto).
Business
Donnerstag, 03.08.2017 / 18:35 Uhr

Als ein „Spaziergang mit Ärgernissen“ wurde das Golfspielen einst von Mark Twain charmant umschrieben – und auch beim 6. SV Werder Bremen Golf Cup ließen sich wieder zahlreiche Teilnehmer nicht davon abhalten, kleine und große Hürden des Golfkurses zu überwinden. Rund 300 Werderaner und Business-Partner der Grün-Weißen tauschten am Donnerstag das Grün des Weser-Stadions gegen den Rasen des Golf-Clubs zur Vahr. Über einhundert Spieler nahmen sogar aktiv an der Golfrunde teil. Eine Rekordteilnehmerzahl, wie Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry, erklärte: „Es ist für alle Beteiligten ein toller Tag und ein mittlerweile etabliertes und schönes Event für Bremen.“

Die Startgelder des Tages werden für einen guten Zweck verwendet. Der Erlös fließt in diesem Jahr in das Projekt SPIELRAUM von Werders CSR-Marke WERDER BEWEGT. „Mit dem Programm unterstützen wir seit 2011 Jugendsozialarbeiter und lokale Akteure in Bremen, um ungenutzte oder neu entstandene Plätze gemeinsam mit jungen Menschen in lebendige Orte für Teamsport und persönliche Entfaltung zu verwandeln“, sagte Werders Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald. „Wir gehen zum Teil mit eigenen Trainern auf die Plätze und bieten öffentliches Training an oder organisieren einfach freies Spielen. Damit schaffen wir Anlaufstellen in den Stadtteilen, die man gar nicht hoch genug bewerten kann“, so Hess-Grunewald weiter. 

Freudiges Wiedersehen: Clemens Fritz und Christian Vander (Foto: nordphoto).

Neben der Golfrunde wurde auch wieder ein Schnupperkurs für Einsteiger angeboten. Bei bestem Wetter und entspannter Atmosphäre konnten sich die Golf-Neulinge Max Kruse, Yuning Zhang oder Milos Veljkovic mit putten, chippen, pitchen vertraut machen. Fin Bartels, der das Event bereits zum wiederholten Male besuchte, hatte großen Spaß beim Spiel mit dem Eisen: „Ein paarmal im Jahr bin auf dem Golfplatz. Nach meiner Karriere könnte ich mir aber durchaus vorstellen, häufiger zu spielen. Natürlich ist man als Sportler ehrgeizig, aber hier und heute stand der Spaß im Vordergrund!“

Für Klaus Filbry erfüllt das Golfturnier in vielerlei Hinsicht einen Zweck. „Die Spieler können ganz ungezwungen mit unseren Sponsoren und Partnern bei einer sportlichen Betätigung ins Gespräch kommen und gleichzeitig in dieser stressigen Vorbereitungsphase den Kopf mal frei bekommen. Für unsere Businesspartner ist es dagegen eine tolle Chance, den Spieler mal von einer anderen, privaten Seite kennenzulernen. So ist es für beide Seiten ein angenehmes Event“, freut sich Filbry. Bei einer Abendveranstaltung klingt das Turnier dann langsam aus