| 05.07.2010, 11:54 Uhr |
Neues Werder-Trikot: Aggressivität, Tradition, Nachhaltigkeit |
![]() Das neue Trikot steht seit Montagmorgen 9 Uhr zum Verkauf bereit. Umweltschonendes Design mit modernster Funktion Um die neuen Trikots produzieren zu können, wurden in einem aufwendigen Verfahren Plastikflaschen zu einer hochwertigen Funktionstextilie verarbeitet und somit in den Produktionskreislauf zurückgeführt, statt in der Müllverbrennungsanlage zu landen. Das Recycling spart wertvolles Rohmaterial und verbraucht bis zu 30 % weniger Energie als die Herstellung von Polyester aus unverarbeiteten Rohstoffen und leistet somit einen signifikanten Beitrag zum Umweltschutz. Durch das neue Material sind die Trikots nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch signifikant leichter als die Vorjahrestrikots. Die Nike Dri-FIT Technologie sorgt dabei für eine optimale Luftzirkulation und einen schnellen Feuchtigkeitsabtransport, so dass die Spieler stets kühl und trocken bleiben. Aggressivität im Weser-Stadion Die Farbe Grün kennzeichnet erneut das Heimtrikot der Bremer. In der Saison 2010/11 befindet sich im oberen Bereich des Heimtrikots ein dunkler Grünton, der bis auf Höhe des Bauchnabels spitzig und zackig zu läuft. Der untere Teil dieser „Blitzoptik“ ist in Weiß gehalten stellt somit eine optische Trennung zum helleren Grün im unteren Drittel des Trikots dar. Das Design wirkt markant und suggeriert Aggressivität. Das individuelle Werder-Zackenmuster gehört zu einer Palette von geometrischen Designumsetzungen (gebrochene Linien, pixelähnliche Muster), die sowohl bei Nikes WM-Trikots als auch länder- und mannschaftsübergreifend im nationalen und internationalen Ligabetrieb Anwendung finden. [bildergalerie] Die weißen Ärmel der letzten Saison sind jetzt in Dunkelgrün gehalten und schließen mit einem feinen weißen Rand ab. Die Werder-Raute und der darüber positionierte goldene Stern befinden sich wie in der letzten Saison auf der linken Seite und auch der Swoosh auf der rechten Seite behält seine Position und die weiße Farbe. Das Werder-Logo auf der Brust weist eine Besonderheit auf: Die Innenseite ist mit der Message „LEBENSLANG GRÜN WEISS“ versehen und greift wie bei den Nike WM-Trikots die individuelle Identifikation mit dem Team auf. ![]() Bei Werder trägt Tim Wiese natürlich wieder die Nummer eins. Die Hosen sind entweder weiß mit einer grünen Linie an der Seite, die von oben bis unten durchläuft, oder umgekehrt designt. Der weiße Swoosh und das Werder-Logo wurden auf den Hosen im Vergleich zum Trikot gespiegelt eingesetzt. Die Stutzen gibt es in zwei Varianten: weiß als Grundfarbe mit grünen Swoosh oder in umgekehrter Farbstellung. Die Heimtrikots sind ab 5. Juli für € 69,95 (Erwachsene) bzw. € 54,95 (Kinder) im Werder-Fanshop erhältlich. Das neue Auswärtstrikot wird am 8. August 2010, dem Tag der Fans des SV Werder Bremen, erstmals offiziell vorgestellt. |
| 05.05.2010, 16:45 Uhr |
Werder in drei Trainingslagern vor der neuen Saison |
![]() Per Mertesacker wird sich wie im vergangenen Jahr mit seinen Teamkollegen in Bad Waltersdorf auf die neue Saison vorbereiten. ![]() Auf Norderney geht es wieder in aller Frühe mit den Rädern zum Strandlauf. Für den Sommerfahrplan wurden außerdem weitere Testspiele festgelegt. Wer Werder trotz der Trainingslager in Norddeutschland spielen sehen will, kann zu Testspielen gegen den KFC Uerdingen und gegen Kickers Emden nach Ostfriesland reisen: Am Montag, 12.07.2010, kommt es im Rahmen des Trainingslagers auf Norderney zum Testspiel gegen die Krefelder, für die der Ex-Werderaner Ailton zuletzt auflief. Auf der Rückfahrt vom ersten Trainingslager macht Werder auch in diesem Jahr wieder Halt im Leerer Vorort Loga. Dort bestreiten die Grün-Weißen am 15.07.2010 eine Partie gegen Kickers Emden. Weitere Testspiele sind in Planung und werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. Der vorläufige Sommerfahrplan von Werder Bremen Mi, 19.05.2010: Freundschaftsspiel SG Telgte 1919 - Werder Bremen, 19 Uhr, Takko-Stadion in Telgte Fr, 21.05.2010: Freundschaftsspiel VfL Oldenburg - Werder Bremen, 18.30 Uhr, im Marschwegstadion Oldenburg Di, 25.05.2010: Freundschaftsspiel VSK Osterholz-Scharmbeck - Werder Bremen , 18.30 Uhr, in Osterholz Scharmbeck zur nachträgliche Stadioneinweihung des Neubaus der Sportanlage am Waldstadion Mo, 05.07.2010: Trainingsauftakt Do, 08.07.2010: Anreise ins Trainingslager nach Norderney Mo, 12.07.2010: Freundschaftsspiel Werder Bremen – KFC Uerdingen, 18.45 Uhr Do, 15.07.2010: Freundschaftsspiel Kickers Emden – Werder Bremen, 19 Uhr, Sportplatz in Loga (bei Leer) Do, 15.07.2010: Rückkehr aus dem Trainingslager Norderney Mo, 19.07.2010: Anreise ins Trainingslager Donaueschingen So, 25.07.2010: Rückkehr aus dem Trainingslager Donaueschingen Do, 29.07.2010:Abreise ins Trainingslager Bad Waltersdorf (Österreich) Fr, 06.08.2010: Rückkehr aus dem Trainingslager Bad Waltersdorf (Österreich) Sa, 07.08.2010: evtl. Super-Cup gegen den FC Bayern München in Augsburg (nur bei Pokalsieg) 13.08. – 16.08.2010: DFB Pokal, 1.Runde 17.08. – 19.08.2010: CL oder EL Playoff-Runde Hinspiel (je nach Qualifikation) 20. – 22.08.2010: Bundesliga, 1.Spieltag 24.08. – 26.08.2010: CL oder EL Playoff-Runde Rückspiel (je nach Qualifikation) Stand: 05.05.2010 Änderungen und Ergänzungen sind vorbehalten, der Sommerfahrplan wird regelmäßig aktualisiert. |
| 18.03.2010, 23:18 Uhr |
Effizienter Dreifach-Schütze Villa machte es Werder vor |
![]() Die Bremer hatten zahlreiche Möglichkeiten um das Spiel vorzeitig in andere Bahnen zu lenken. Weniger respektvoll drückte es Mannschaftskapitän Torsten Frings aus: "Natürlich ist Villa ein Klasse-Stürmer, aber wenn du bei uns soviel Platz bekommst, dann brauchst du nicht Villa heißen, sondern musst nur einen super Abschluss haben und den hat er." Frings hätte sich das auch gern bei den eigenen Teamkollegen gewünscht, aber trotz der vier Treffer legte er als einer der wenigen den Finger in eine Wunde, die am Donnerstagabend ebenfalls den Erfolg der Grün-Weißen verhinderte: Die Abschlussschwäche. ![]() Torschützen unter sich: Juan Manuel Mata García und David Villa bejubeln das Führungstor. Klaus Allofs sah die Offensivleistung zweigeteilt: "Wir haben heute so viele Nackenschläge in dieser Partie erlitten und hätten trotzdem weiter kommen können, ja sogar weiterkommen müssen. Wir hatten trotz der ersten Halbzeit eine Phase, in der noch 25 Minuten zu spielen waren und wir nur noch ein Tor gebraucht hätten. Im Grunde habe ich erst nach dem Abpfiff gedacht, dass es nichts mehr wird. Trotzdem waren wir in unseren Bemühungen am Ende auch zu fehlerhaft." Der Mann des Abends, David Villa, sprach nach dem Spiel noch mit WERDER.TV. Natürlich zog er glücklich sein ganz persönliches Fazit: "Wir sind sehr stolz. ![]() Der große Dirigent an der Außenlinie: Valencias Coach Unai Emery. von Michael Rudolph und Marco Niesner |
| 18.03.2010, 20:57 Uhr |
4:4 - Werder muss im Achtelfinale die Segel streichen |
![]() Bauchlandung: Werder schied trotz großem Kampf im Achtelfinale der Europa League gegen den FC Valencia aus. Werder begann das Achtelfinal-Rückspiel gegen den Tabellendritten der spanischen Primera Divison mit derselben Startformation, die vergangene Woche im Estadio Mestalla ein 1:1-Unentschieden erkämpfte. Im Gegensatz zum Bundesliga-Spiel beim 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende standen also Mesut Özil und Marko Marin wieder für Philipp Bargfrede und Hugo Almeida in der ersten Elf der Grün-Weißen. 0:2 nach einer Viertelstunde – Werder kalt erwischt Zwar hatte Werder durch Marko Marin, der von Pasanen frei gespielt wurde, früh die erste gelungene Aktion des Spiels, doch bereits nach zwei Spielminute schockte Valencia-Stürmer David Villa die Grün-Weißen mit der frühen 1:0-Führung für die Spanier. Nach einem langen Ball köpfte Naldo den Ball in die Füße von David Silva, der umgehend Villa bediente und der spanische Nationalspieler an Wiese vorbei ins Tor traf. Nach diesem Nackenschlag waren die Grün-Weißen zunächst sichtlich geschockt, sodass Villa nur fünf Minuten nach der Führung sogar das 2:0 auf dem Fuß hatte. Nationalkeeper Tim Wiese war allerdings zur Stelle und konnte zur Ecke klären. Danach übernahm Werder aber wieder die Kontrolle und hatte durch Hunt, Özil und vor allem durch Claudio Pizarro, der nach einem schönen Pass von Mesut Özil frei vor Cesar Sanchez auftauchte, den Ball aber am Gehäuse der Spanier vorbeischob, gute Gelegenheiten auszugleichen. Mitten in die Drangphase der Werderaner hinein mussten die Gastgeber aber den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Pass von David Silva aus dem Mittelfeld lief Mata alleine auf Tim Wiese zu und schob den Ball eiskalt zum 0:2 ins Tor. Thomas Schaaf reagierte nach diesem Treffer sofort und brachte mit Hugo Almeida für Tim Borowski schon früh einen weiteren Stürmer. Und diese Einwechslung sollte schnell Früchte tragen, denn mit dem Portugiesen kam neuer Schwung in das Spiel der Grün-Weißen. Zwar zögerte Özil bei einem schnellen Vorstoß über die linke Seite zunächst noch zu lange und ein Schuss des Nationalspielers konnte Sanchez noch parieren, aber in der 26. Minute markierte Hugo Almeida den 1:2-Anschlusstreffer. Der Joker wurde im Strafraum von Claudio Pizarro bedient, sodass er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte und damit neue Hoffnungen entfachte. Aaron Hunt und erneut Almeida hatten noch vor dem Wechsel beste Gelegenheiten die Ausgangsposition für die zweite Halbzeit zu verbessern. Doch weil der Schuss von Hunt (36.) knapp am langen Pfosten vorbeizischte, Almeida den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß wenige Sekunden später aus aussichtsreicher Position neben das Gehäuse von Cesar Sanchez schoss und David Villa kurz vor dem Abpfiff des ersten Durchgangs auf der Gegenseite völlig freistehend zum 3:1 für die Gäste traf, sah sich Werder im zweiten Durchgang einer schwierigen Situation ausgesetzt. Werder kämpft, rennt und trifft ![]() Kapitän Torsten Frings verwandelte - wie schon im Hinspiel - einen Foulelfmeter. Nach einer guten Stunde tankte sich Marin im Strafraum der Gäste durch, passte den Ball nach innen, wo Pizarro und Almeida jedoch knapp verpassten, doch nur eine Minute später spielte Özil einen Freistoß an der Mauer der Spanier vorbei auf Marin, der den Ball zum 3:3 in die Maschen jagte (62.). Und wiederum nur eine Minute später hatte Özil selbst die große Gelegenheit die Grün-Weißen erstmals in Führung zu bringen, der Jung-Nationalspieler scheiterte aber an Cesar Sanchez. Und wie schon im ersten Durchgang machte es David Villa auf der Gegenseite quasi im Gegenzug besser. Nach einem Konter der Spanier brachte der Torjäger die Gäste – aus stark abseitsverdächtiger Position – mit 4:3 in Führung. Doch auch nach diesem erneuten Nackenschlag gab sich Werder noch längst nicht geschlagen, sondern spielte weiter nach vorne. Am Ende fehlt ein Treffer ![]() Marko Marin machte ein ganz starkes Spiel und traf zum zwischenzeitlichen 3:3. Am Ende fehlte den Grün-Weißen jedoch ein Treffer zum Weiterkommen. von Dominik Kupilas Werder Bremen: Wiese – Fritz (79. Rosenberg), Mertesacker, Naldo, Pasanen – Frings, Borowski (22. Almeida), Özil, Hunt, Marin – Pizarro; auf der Bank: Mielitz – Abdennour, Prödl, Jensen, Husejinovic FC Valencia: Cesar Sanchez – Miguel, Maduro, Dealbert, Bruno Saltor (46. Alba) – Marchena (75. Michel), Baraja – Joaquin (55. Manuel Fernandes) , Silva, Mata - Villa Tore: 0:1 (2.) Villa, 0:2 (15.) Mata, 1:2 (26.) Almeida, 1:3 (45.) Villa, 2:3 (57./FE) Frings, 3:3 (62.) Marin, 3:4 (66.) Villa, 4:4 (84.) Pizarro gelbe Karten: Joaquin, Alba, Miguel, Mata, Baraja (alle Valencia) - Rosenberg (Werder) Schiedsrichter: Kevin Blom (Niederlande) Weser-Stadion: 24.200 Zuschauer |
| 17.03.2010, 21:19 Uhr |
Für Werder opferte Valencia sogar das Barca-Spiel |
![]() Juan Mata konnte sich am Wochenende schonen und wird am Donnerstag ein wichtiger Leistungsträger der Spanier sein. Welche Entschlossenheit die Bremer am Donnerstagabend erwarten wird, hob auch Trainer Unai Emery deutlich hervor. „Natürlich wird der FC Valencia auch morgen aggressiv und hart spielen. Das ist unser Stil. Eine gewisse Intensität ist vor allem bei Auswärtsspielen notwendig. Außerdem müssen wir versuchen unseren großen Nachteil, die körperliche Unterlegenheit gegen diese große deutsche Mannschaft auszugleichen.“ Emery vermutet, dass sein Team aber nicht das einzige sein wird, das mit dieser Einstellung in die Partie gehen wird. Er erwartet ein emotionales Feuerwerk. „Diese körperliche Spielweise ist doch charakteristisch für beide Mannschaften. Auch die Bremer spielen so und das ist auch vollkommen in Ordnung, wenn es in einem erlaubten Rahmen bleibt.“ Taktisch erwartet der Spanier von seinem Gegenüber Thomas Schaaf keine Überraschungen beim Showdown. „Wir denken, dass die Bremer die Partie wie letzte Woche angehen werden. Thomas Schaaf wird ähnlich agieren, die gleichen Spieler bringen und wieder sehr viel Druck aufbauen wollen. Das Problem wird aber sein, dass die Bremer noch besser sein werden. Sie sind diesmal die Mannschaft, die die Zuschauer auf ihrer Seite hat, sie haben den Heimvorteil, sie haben eine unglaublich starke Defensive. Aber dennoch sind wir selbstbewusst. Schließlich wollen wir nach Hamburg. Wir wollen das Finale spielen. Dafür müssen wir offensiv spielen und dürfen während der Partie nicht abbauen. Wir müssen angesichts der Wichtigkeit des Spiels unsere ganze Energie zusammenraufen, 100 Prozent abrufen.“ Zurückgreifen kann Emery dann auch wieder auf Torjäger David Villa, der seine Schulter-Verletzung überwunden hat. „Abhängig davon, dass er sich nicht beim letzten Training vor dem Spiel wieder verletzt, sieht es so aus, als ob er auflaufen kann.“ Der Stürmer könnte ein Trumpf sein, um die schwierige Mission zu erfüllen. „Wir haben doch eine ganz schwere Aufgabe vor uns. Wir dürfen auf keinen Fall ein Tor bekommen und müssen unbedingt eins schießen.“ von Michael Rudolph |




Werder Top5 News

















