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„SV Werder goes Ehrenamt“ – gemeinsam für Integration engagieren

"SV Werder goes Ehrenamt" – unter diesem Motto möchte Werder Bremen bürgerschaftliches Engagement in Bremen fördern. Zusammen mit dem Verein für Innere Mission in Bremen bauen die Grün-Weißen bis 2012 ein Freiwilligenprogramm zum Thema "Integration" auf. Das Projekt ist einer von 46 so genannten "Leuchttürmen", die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages in den nächsten drei Jahren unterstützt. Jedes dieser Leuchtturm-Projekte wird über den gesamten Zeitraum mit 150.000 Euro gefördert.

"Die 'Leuchttürme' sollen ein Signal für die Menschen sein, ehrenamtlich vor Ort aktiv zu werden. Schon heute setzen sich 23 Millionen Menschen in Deutschland freiwillig für andere ein und machen das Leben so noch ein Stück lebenswerter", erklärt Bundesministerin Ursula von der Leyen die Einführung des Leuchtturmprojekts. An den Ausschreibungen haben sich mehr als 200 Träger und Kommunen beteiligt. Neben den deutschlandweiten "Leuchttürmen" werden auch mobile Kompetenzteams aufgebaut, die bei der Organisation von Freiwilligenprojekten helfen.

Vielfältige Möglichkeiten für sozial Engagierte Menschen

Die Bewerbung entstand auf Anregung der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Ingelore Rosenkötter. Angetan von den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern bei Werders Projekt „60plus“, sah die Senatorin eine Möglichkeit für ein generationsübergreifendes Projekt.

Mit einem breiten Spektrum von Angeboten und Aktionen will der Bremer "Leuchtturm" nun in Kooperation mit dem Referat für bürgerschaftliches Engagement des Bremer Senats integrative Arbeit in Bremen fördern. "Großeltern für einen Tag", integrative Ballschule oder ein durch freiwillige Helfer organisierter „Homeless Cup“ sind nur einige Möglichkeiten des Projekts. Auch der vom Verein für Innere Mission organisierte Kleidungsspende "Anziehungspunkt" soll zu einem Treffpunkt interkultureller und generationsübergreifender Verständigung ausgebaut werden. Ein erster Schritt ist die Erweiterung des „Anziehungspunkt“ um eine Sportabteilung.

Ein gelungener Einstieg in das Projekt konnte mit der Freiwilligenbörse „Aktivoli“ gemacht werden. Im Bremer Rathaus stellten sich am 1. Februar etwa 50 Organisationen und Einrichtungen aus nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen den interessierten Besuchern. Über 2000 Gäste informierten sich an den Infoständen, hier konnten auch erste Kontakte geknüpft werden. Bürgermeister Jens Börnsen, Schirmherr der „Aktivoli“ Bremen, freut sich über das rege Interesse der Bremer: „Ich bin immer wieder begeistert davon, wenn ich erlebe, mit welch großem persönlichem Einsatz, mit welcher Selbstverständlichkeit Bürgerinnen und Bürger sich in unserer Stadt für andere engagieren. Wir in Bremen können stolz darauf sein, dass bürgerschaftliches Engagement zu einer unserer wichtigsten Traditionen gehört!“