100 Schulen - 100 Vereine
12.08.2010
100%-Partner SOS Kinderdorf Bremen bündelt Angebote unter einem Dach

Karin Mummenthey, Dr. Gitta Trauernicht und Elke Tesarczyk (v. li.) von SOS-Kinderdorf begrüßten Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen zur Auftaktveranstaltung.
"Kinder zu fördern und Eltern zu entlasten, darin sieht SOS-Kinderdorf seine zentrale Aufgabe. Dies wird mit dem neuen SOS-Kinderdorf-Zentrum hier in Bremen zukünftig noch besser gelingen", freute sich Vorstandsmitglied Dr. Gitta Trauernicht. Auch Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, der das Projekt unterstützt, betonte die vorbildliche Arbeit der Organisation. "Die Arbeit von SOS-Kinderdorf ist beispielhaft. Es sollte unser aller Ziel sein, dass es in unserer Gesellschaft ein Herz, Platz und Chancen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien gibt."
Die Eröffnung des neuen SOS-Kinderdorf-Zentrums ist für Mitte 2011 geplant. Auf vier Etagen werden dann unter anderem eine heilpädagogische Tagesgruppe, Hausaufgabenhilfe, ein warmer Mittagstisch sowie Beratungen und Fortbildungen angeboten.
Anja Kelterborn
11.08.2010
SV Werder finanziert zusätzlichen Sportunterricht in Schulen

Klaus-Dieter Fischer (hinten li.) und Renate Jürgens-Pieper (hinten 6. v. li.) gaben den Startschuss für Werders Schulsportoffensive.
In der Grundschule an der Gete erläuterten der Werderaner und die Senatorin den Hintergrund der Initiative. "Wir als Sportverein stellen deutlich fest, dass die Bewegungsarmut bei Kindern immer größer wird. Dort wollen wir ansetzen und Kinder so früh wie möglich an Sportangebote heranführen", sagte Klaus-Dieter Fischer. Um das zu ermöglichen, hat Werder vier neue Stellen geschaffen, die die Schulen in den Bereichen Basics, Ballschule und den Werder-Sportarten Fußball, Handball, Leichathletik, Tischtennis, Schach unterstützen.
Das Konzept der Ballschule basiert auf einer Reihe von Befunden aus Studien der Universität Heidelberg zum Anfängertraining in den Sportspielen. Die Ballschule gewährleistet eine professionelle, entwicklungsgerechte Anfängerausbildung in den Sportspielen und legt den Grundstein für spätere Ballkünstler ohne eine vorzeitige Spezialisierung. Bei den Basics geht es um die Schulung der allgemeinen koordinativen Leistungsfähigkeit. Dies beinhaltet unter anderem Übungen zum Gleichgewicht, zur Reaktion und zur Orientierung. Ziele der Schulsportoffensive sind die Vermittlung von Spaß an sportlicher Betätigung, eine ganzheitliche sportliche Ausbildung, vielseitiges Erleben und Wahrnehmen von Sportspielsituationen, soziale Einbindung und die Förderung von Talenten.
Damit bildet der Zusatzunterricht eine optimale Ergänzung zum regulären Schulsport. Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper: "Gerade das umfangreiche soziale Engagement des SV Werder Bremen macht den Verein so sympathisch. Das neue Projekt ist ein großes Geschenk für das ich dem Club herzlich danken möchte. Alle, die im Bildungsbereich arbeiten, wissen, dass Kinder heutzutage mit großen motorischen Defiziten in die Schule kommen. Nicht nur das wird durch Sport verbessert, sondern ebenso wichtige soziale Kompetenzen."
Auch Tido Hokema, Schulleiter der Schule an der Gete, fand nur lobende Worte für die Grün-Weißen. "Wir empfinden die Partnerschaft als große Bereicherung und freuen uns ganz besonders auf die zusätzlichen Sportstunden. Kinder für Bewegung zu begeistern liegt uns genauso am Herzen wie dem SV Werder Bremen."
Die Praxiseinsätze an den Grundschulen ist nur ein Teil der Partnerschaftsaktion "100% Werder-Partner". Der SV Werder Bremen unterstützt in diesem Rahmen Schulen, Vereine, Kindergärten, Sozialeinrichtungen und Ausbildungsbetriebe mit vielfältigen weiteren Angeboten wie Freikarten, materieller Ausstattung, Mitwirkung bei Projektwochen, Turnieren oder Fortbildungen.
Anja Kelterborn
07.08.2010
Frank Baumann als Überraschungsgast bei Einschulungsfeier

Frank Baumann richtete Grußworte an die ABC-Schützen der Schule an der Stader Straße und überreichte ihnen Reflektoren.
Zu 11 Uhr versammelten sich 60 Schulanfänger mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern in der Schule an der Stader Straße. Bis auf den letzten Platz war die Aula gefüllt. Das Schulorchester sorgte für einen stimmungsvollen Auftakt der Einschulungsfeier bevor Schulleiterin Birgit Möller-Helken ihre neuen Schützlinge begrüßte. Die Klasse 3b führte ein Theaterstück auf und hieß ihre neuen Mitschüler mit einem Lied willkommen. Selbstverständlich durfte auch die Überreichung von Schultüten nicht fehlen. Für eben diese hatte auch Frank Baumann noch etwas mitgebracht. Der Ex-Profi und jetzige Assistent der Geschäftsführung von Werder Bremen verteilte vor Ort an alle ABC-Schützen Reflektoren in Teddyform und Werder-Design. "Ich wünsche euch eine tolle Schulzeit und alles Gute für euren Lebensweg", sagte der Werderaner und gab zu bedenken: "Leider kann nicht jeder Fußballprofi werden. Daher ist es wichtig, eine gute Ausbildung zu absolvieren."
Nicht nur die Kinder in Hastedt dürfen sich über das Geschenk von Werder Bremen freuen. Der Bundesligist hat allen Bremer Grundschulen kostenlose Reflektoren zur Weitergabe an ihre Erstklässler zukommen lassen. Damit möchten die Grün-Weißen nicht nur den Schulanfängern eine Freude bereiten, sondern ebenso einen Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr leisten.
Anja Kelterborn
02.08.2010
Werder-Trainer bilden sich für "Basics"-Unterricht fort

Mit verschiedenen Bällen probierten die Trainer diverse Übungen und Spiele aus.
Den Start machte eine Schulung zum Thema Koordination. Andriy Wornart und Leszek Kass, erfahrene Trainer aus Werders Leichtathletikabteilung, gaben ihren Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in die Trainingsmöglichkeiten der koordinativen Fähigkeiten von Kindern. Ob Rhythmus, Reaktion oder Orientierung – die Coaches demonstrierten eine breite Palette an Übungen.
Komplettiert wurde die Weiterbildung durch eine Ballschulausbildung. Dr. Christian Kröger von der Universität Kiel gab zunächst einen theoretischen Einblick in das Konzept der Ballschule. "Heutzutage bewegen sich die Kinder nicht mehr so viel und das hat negative Auswirkungen auf die Motorik. Dort setzt die Ballschule an. Sportartübergreifend gewährleistet sie eine sportliche Basisausbildung", erklärte er den Teilnehmern. Mit welchen Spielen man Kinder für Bewegung begeistern kann, zeigte er dann auch in einer anschaulichen Praxiseinheit. Von Einzel- über Partnerübungen bis zu Mannschaftsspielen demonstrierte er ein abwechslungsreiches Programm. Die anwesenden Trainer beteiligten sich engagiert und nutzten die Gelegenheit, neue Anregungen zu bekommen.
Anja Kelterborn





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