„Sternenfahrt": Zeichen gesetzt, Sympathie gewonnen

16.05.2011, 18:32:28 Uhr

 
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Die Werder-Profis präsentierten sich am Sonntag den Fans in Schwerin.
 

Alex aus Schwerin versenkte die Kugel eiskalt und versetzte Clemens Fritz und Marko Arnautovic sowie das gesamte Publikum in Staunen. Der Junge hatte sich an der beweglichen Torwand einen heißen Kampf inklusive Stechen geliefert, am Emde gegen die beiden Profis durchgesetzt und war einer der Sieger dieses Nachmittags in Schwerin.

 
Clemens Fritz und Marko Arnautovic mussten sich gegen Alex aus Schwerin geschlagen geben, standen aber natürlich für ein Siegerfoto zur Verfügung. Clemens Fritz und Marko Arnautovic mussten sich gegen Alex aus Schwerin geschlagen geben, standen aber natürlich für ein Siegerfoto zur Verfügung.
Doch er war nicht der einzige Gewinner der „Sternenfahrt nach Schwerin". Die Besucher des Aktionstags gegen Menschenfeindlichkeit und Gewalt, die Fußball-Fans der Region, aber auch Werder selbst gehörten dazu. Denn die Grün-Weißen sammelten kräftig Sympathiepunkte im Nordosten Deutschlands. Fast geschlossen mit 24 Spielern des Profikaders, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Klaus Allofs, Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer, sowie zahlreichen Mitarbeitern aus Sozialmanagement und Fanbetreuung, die zahlreiche Stände betreuten, traten die Bremer an, und gehörten unter den 30 teilnehmenden Vereinen des Aktionstages zu den Zugpferden auf der Toleranzmeile am Schweriner Sportpark. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Seit Monaten werbe ich für diese Veranstaltung und keiner wollte glauben, dass Werder hier wirklich mit der gesamten Mannschaft antritt, heute können sich davon alle überzeugen", dankte die Initiatorin Heike Schmidt an diesem Nachmittag. Sie hatte in Zusammenarbeit mit der TARGOBANK den Pokalsieger von 2009 nach Schwerin gelotst. Werders Hauptsponsor war aber nicht nur als Vermittler gefragt, sondern war mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch einer von zwei Unterstützern des gesamten Projekts.
 
Einfach nur glücklich: Initiatorin Heike Schmidt nahm von Cheftrainer Thomas Schaaf, TARGOBANK-Fillialleiter Schwerin, Oliver Weißflog und Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs einen Scheck über 4.000 Euro für die Jugendarbeit des Schweriner SC entgegen. Einfach nur glücklich: Initiatorin Heike Schmidt nahm von Cheftrainer Thomas Schaaf, TARGOBANK-Fillialleiter Schwerin, Oliver Weißflog und Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs einen Scheck über 4.000 Euro für die Jugendarbeit des Schweriner SC entgegen.
Zu den Gewinnern des Tages gehörten aber auch die Botschaften, die vermittelt werden sollten. Friedliches Miteinander! Mehr Zivilcourage! Keine Gewalt! Damit konnten sich Mertesacker, Frings & Co. Zu 100 Prozent identifizieren. „Wir versuchen es vorzuleben, keine Fußballmannschaft kann Erfolg haben, wenn sie diese Dinge nicht berücksichtigt. Das gilt für jede andere Gemeinschaft auch außerhalb des Sports. Heute kann sich davon jeder direkt überzeugen und uns ansprechen, der uns vielleicht sonst nur im Fernsehen sieht", sagte Clemens Fritz. Per Mertesacker stellte sich trotz seiner Verletzung ebenfalls der sechsstündigen Busreise, um dabei zu sein. „Wir wollen hier mit den Organisatoren ein Zeichen setzen. Gewalt hat im Fußball nichts zu suchen und außerhalb der Stadien erst recht nicht."
Am Ende des Tages konnte sich jeder Besucher zu den Gewinnern zählen, denn nach der Team-Präsentation auf der Bühne, einigen Mitmachaktionen an den Ständen, hängte Werder nochmal 90 Minuten Autogrammstunde dran und versuchte jeden Signier-Wunsch zu erfüllen. Nicht nur Alex aus Schwerin wird noch lange an diesen Tag denken.

 

 
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