Zuversicht beim Antreiber

Kapitän Clemens Fritz ist nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining optimistisch (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 29.02.2016 // 17:32 Uhr

Von Steffen Wunderlich

Pünktlich zum Start in die Vorbereitung auf das Duell mit Bayer Leverkusen steht Clemens Fritz wieder auf dem Trainingsplatz. Gemeinsam mit den Mannschaftskollegen absolvierte er die gesamte Einheit am Montagnachmittag. „Ich konnte gut mitmischen und hoffe, dass ich bis morgen keine Reaktion spüre“, resümierte der 35-Jährige und führte mit Blick auf das nächste Spiel an: „Ich bin ganz optimistisch, dass es für die Partie gegen Leverkusen reicht.“

Eine Überlastungsreaktion im Sprunggelenk zwang den Antreiber zu der unfreiwilligen Pause. Am Samstag konnte Werders Kapitän daher nur auf der Tribüne des Weser-Stadions Platz nehmen, zuvor hatte er allerdings schon wieder ein individuelles Laufprogramm ableisten können. Am Sonntag setzte Fritz die Reha fort. Jetzt ist der Routinier zurück und Cheftrainer Viktor Skripnik darf sich Hoffnungen auf seinen Einsatz machen. „Clemens hat seine Form in dieser Saison schon häufig unter Beweis gestellt. Ich hoffe, die Pause hat ihn nicht allzu weit zurückgeworfen. Wir werden am Dienstag entscheiden, ob es für einen Einsatz reicht“, erklärte der Werder-Coach.

Doch Fritz' Rückkehr war zu Wochenbeginn nicht das einzig Erwähnenswerte vom Trainingsplatz der Grün-Weißen. Gleich neun Spieler beendeten die Montagseinheit vorzeitig. Vestergaard, Djilobodji und Co. absolvierten bereits vor dem Mannschaftstraining eine Einheit im Kraftraum. Der zweite Teil der Werderaner lieferte die Krafteinheit nach der Schicht unter freiem Himmel ab. Gar nicht mit auf dem Rasen waren hingegen Claudio Pizarro, Theodor Gebre Selassie und Santiago García. Das Trio trainierte komplett in den Katakomben des Stadions.