
Werder stemmte sich gegen die drohende Niederlage mit den letzten Kräften und wurde wenigstens mit dem Ausgleich belohnt.
News
04.11.2006, 20:17 Uhr
Nach Grippe-Nacht kann Werder mit Cottbus-Punkt leben
Punkt gewonnen oder zwei verloren? Tim Wiese zuckte mit den Schultern. "Klar, normalerweise musst du zu Hause gegen Cottbus drei Punkte einfahren", so der Keeper. Aber am Samstag ging Werder nicht unter normalen Umständen ins Spiel. Körperlich geschwächt kämpfte sich das Team durch die 90 Minuten, hinter dem Einsatz der halben Mannschaft stand noch am Vorabend ein Fragezeichen. Kapitän Frank Baumann zeigte sich nach der Nacht und der Partie sogar erleichtert: "Die Voraussetzungen waren heute sehr schlecht. Wenn man sich gestern unseren Kader angeschaut hat, da standen viele Spieler auf der Kippe. Einige haben sich in der Nacht übergeben. Die Nase lief bei fast allen. Vielleicht haben deshalb die Kräfte etwas gefehlt."
Miroslav Klose bekam erst spät das ärztliche Okay für einen Einsatz.
Auch Cheftrainer Thomas Schaaf zeigte sich nicht beunruhigt über das Ergebnis. "Wir haben es zwar nicht geschafft, unsere Möglichkeiten in Tore umzuwandeln. Aber ich bin nicht unzufrieden, weil ich gesehen habe, dass die Mannschaft bis zur letzten Sekunde nach vorn gespielt, immer wieder alles gegeben hat. Es macht mir keine Sorgen, dass wir mal nicht drei Punkte einfahren, solange ich sehe, dass die Mannschaft ihren Weg geht."

Frank Baumann (links, hier mit Per Mertesacker) zeigte nach der Partie etwas erleichtert: Werder hatte das beste aus den Umständen gemacht.
von Michael Rudolph und Enrico Bach





Werder Top5 News





