
Ein typisches Bild im Estadio AXA an diesem Abend: Es war kein großes Spiel...
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22.02.2008, 00:22 Uhr
Müdes Spiel, famose Effektivität: Werder siegt 1:0 in Braga
Werder doch mit defensiver Ausrichtung
In Werders Anfangself gab es vier Änderungen im Vergleich zum Bundesliga-Spiel gegen den 1.FC Nürnberg. Patrick Owomoyela nahm für

Einmal mehr mit starker Vorarbeit: Daniel Jensen.
Und war zu Beginn gleich gefordert, die Gastgeber schienen doch noch am Resultat drehen zu wollen. Gleich in den ersten beiden Minuten hatte erst Roland Linz eine Chance aus Nahdistanz, verzog aber deutlich. Dann musste Daniel Jensen im Fünfer per Grätsche zur Ecke klären, Verteidiger Paulo Jorge köpfte die dann über das Tor. Die Bremer starteten passiv und machten ihren Kontrahenten damit Mut. In der 13. Minute wäre das fast schief gegangen, als Außenstürmer Wender eine Flanke von Rechtsverteidiger João Pereira an den Außenpfosten grätschte. Braga kam oft über Werders linke Seite, der umtriebige João Pereira schlug in der Folge einige weitere gute Flanken in die Mitte. Und Wender kam noch einmal zu einer Großchance, als er eine Freistoßflanke von rechts per Kopf nur haarscharf neben Tim Wieses Kasten setzte (19.).
Werder fiel nach vorn nicht viel ein, auch wenn Diego-Vertreter Özil

Wie gegen Nürnberg glänzte Ivan Klasnic erneut als Joker.
Kein schönes Spiel in Halbzeit eins, noch weniger in Halbzeit zwei
Auf der Gegenseite verhinderte Wiese im Gegenzug ein Eigentor nach Grätsche von Per Mertesacker, Stélvio Cruz hatte von rechts gefährlich geflankt. Zwei Minuten später war Werders Schlussmann wieder gefordert, parierte aber auch Ricardo Brums Volleyschuss aus 28 Metern souverän. Ein unsanft, aber nicht elfmeterreif gestoppter Vorstoß von Özil beendete dann eine unansehnliche erste Halbzeit (45.).
Doch dieses schwache Niveau wurde nach dem Seitenwechsel sogar noch unterboten. Werder fand mittlerweile vorn überhaupt keine Anspielstationen mehr und Bragas Bemühungen hatte die Elf in gemeinsamer

Die mitgereisten Werder-Fans hatten sogar ein Plakat gebastelt, zum Lohn gab's die herzliche Entgegnung des Teams.
Werders Siegtor fiel demnach aus dem Nichts. Daniel Jensen hatte einen butterweichen Pass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Ivan Klasnic gespielt. Der eingewechselte "Killer" foppte die Abseitsfalle, legte den Ball mit der Brust am heraus stürzenden Keeper Kieszek vorbei und schob ihn dann mit dem rechten Fuß aus 20 Metern ins leere Tor (78.). Ein zwar glücklicher, aber sehr schöner Treffer!
Das war es dann auch fast. Klasnic säbelte noch einmal in prima Position über den Ball (80.), Wiese musste nochmal gegen Linz retten (86.) und Naldo köpfte in der Nachspielzeit über das Tor. Dann war es aber geschafft, Werder hatte das Weiterkommen letztlich souverän über die Bühne gebracht. Erneut ohne Gegentor und bemerkenswert effektiv. Da sollten sogar noch ein paar Kräfte für Eintracht Frankfurt übrig sein.
von Enrico Bach
Sporting Braga: Kieszek – João Pereira, Paulo Jorge, Rodriguez, Carlos Fernandes – Stélvio Cruz (61. Vandinho), Roberto Brum – César Peixoto, Zé Manel (46. João Tomás), Wender (46. Matheus) – Linz; auf der Bank: Dani Mallo, Contreras, Frechaut, Miguelito
Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Owomoyela – Baumann, Jensen, Borowski (79. Boenisch), Özil (57. Vranjes) – Hugo Almeida, Rosenberg (70. Klasnic); auf der Bank: Vander, Tošić, Sanogo, Harnik
Tore: 0:1 Klasnic (78.)
gelbe Karten: Roberto Brum, Stélvio Cruz, Paulo Jorge – Borowski, Fritz, Naldo
Schiedsrichter: Serge Gumienny (Belgien)
Estadio AXA: 8.000 Zuschauer



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