
Die jugendlichen Werder-Fans beobachten das Spiel zwischen Hapoel Tel Aviv und Maccabi Netanya im Bloomfield-Stadion in Jaffo.
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19.12.2007, 17:04 Uhr
Werder-Fans kehren aus Israel zurück
Mit reichlich neuen Erfahrungen kehrte die siebenköpfige Reisegruppe des Fan-Projekts Bremen von einem Israelbesuch an die Weser zurück. Auch dank der Spenden aus der „Citibank Man of the Match“ – Aktion hatten sie die Woche vom 5. bis 12.12.2007 unter dem Motto „Fußballfans gegen Gewalt und Rassismus“ verbracht: Sie besuchten ein Ligaspiel von Hapoel Tel Aviv; trafen israelische Fans nicht nur von Hapoel Tel Aviv, sondern auch von Petach Tikwa und der Dachorganisation „Israfans“. Und diese Treffen bewiesen, dass Fußball Verbindungen schaffen kann: Die neugierigen Jugendlichen beider Länder verstanden sich auf Anhieb.Neben den sportlichen Highlights setzten sich die Werder-Anhänger auch intensiv mit der Geschichte Israels auseinander. Nach der Begehung der Altstadt Jerusalems besuchte die Reisegruppe die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Am meisten beeindruckte die Reisegruppe allerdings ein Gespräch mit mehreren Überlebenden des Holocaust, die eindringlich von ihren Erfahrungen aus der Zeit zwischen 1933 bis 1945 berichteten.
„Von der Reise verspreche ich mir zukünftig einen regen Austausch zwischen Fans beider Länder. Um dies regelmäßig zu ermöglichen sind wir allerdings auf Spenden angewiesen, da die israelischen Jugendlichen nicht so viel Geld besitzen, wie die deutschen“, so Reiseleiter Thomas Hafke vom Fan-Projekt Bremen, der die Reise insgesamt als Erfolg sieht. Seine Einladung, ihrerseits Bremen zu besuchen, nahmen die israelischen Fans dankend an. Ihre Visite erwarten die Werderaner im Frühjahr 2008.





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