
Werder-Busfahrer Horst Kück schildert der Polizei noch einmal den Hergang des Unfalls und sichtet die Schrammen.
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27.10.2007, 23:40 Uhr
Verlängerung: Schalkerin kollidiert mit Werder-Bus
Unter den Pfiffen von mehr als 50.000 Schalker Fans beendete Schiedsrichter Herbert Fandel das Spitzenspiel pünktlich und ließ die Bremer Profis nahezu ohne Nachspielzeit mit einem ganz wertvollen Punkt das Feld verlassen. Schalke-Trainer Mirko Slomka wollte es nicht glauben und verpackte seine Schiedsrichterkritik in die Worte: „Ich hätte mir dieses Spitzenspiel gerne länger als 90 Minuten angesehen.“ 
Der Mannschaftsbus ohne Schrammen und bei Tageslicht.
Damit begann das Warten für die Bremer und Edith T., die sich ihr erstes Aufeinandertreffen mit Cheftrainer Thomas Schaaf anders vorgestellt hatte. Fast 30 Minuten vergingen bis die Unfallpolizei vor Ort war und den Schaden aufnahm. Für Werder-Busfahrer Horst Kück genug Zeit, um sich den Schaden anzusehen und lange nachzudenken, wann er in eine ähnliche Situation verstrickt war. Ihm fiel keine Szene ein. „Seit zehn Jahren fahre ich jetzt schon für Werder, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, so Kück zum inzwischen eingetroffenen Kamerateam von WERDER.TV, das den Bus am Straßenrand halten sah und exklusive Bilder von der unfreiwilligen Verlängerung der Grün-Weißen drehte.
Die Werder-Profis nahmen den Zwangsstopp, der um 19.11 Uhr endete, insgesamt gelassen hin. Einige hatten sogar noch einen lockeren Spruch auf den Lippen. Werder-Kapitän Frank Baumann mit einem Augenzwinkern: „Das ist der endgültige Beweis dafür, dass unser Bus zu klein ist. Die Fahrerin hat ihn einfach nicht gesehen.“
von Michael Rudolph




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