Seine Muskelverletzung ist offenbar nicht auf die Schnelle kurierbar: Stefano Mauri droht gegen Werder auszufallen.
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Roundup: Lazio siegt auswärts, aber verliert Mauri
Ausgerechnet vor dem für Werder vorentscheidenden Gruppenspiel gegen Lazio Rom haben die "Himmelblauen" in der Serie A zum ersten Mal seit dem 1. April wieder ein Auswärtsspiel gewonnen. Real Madrid dagegen musste seine erste Niederlage in der Primera División einstecken. Olympiakos Piräus blieb auch am fünften Spieltag in Griechenland ungeschlagen.

Für den 1:0-Erfolg hatte sich Lazio das "leichteste" Opfer gesucht: AS Livorno war mit zwei Punkten aus sieben Spielen in die
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Espanyols Raul Tamudo bereitete Iker Casillas nicht nur hier Probleme...
Saison gestartet und trat gegen Rom mit dem neuen Trainer Giancarlo Camolese an. Half aber alles nichts, Lazio war während der 90 Minuten klar die bessere Mannschaft, das umtriebige Sturmduo Rocchi und Pandev verpasste aber zu viele Einschussgelegenheiten. Einzig ein abgefälschter Schuss von Pandev aus 23 Metern kullerte mittig ins Netz (45.+4). Schon nach 25 Minuten hatte Mittelfeld-Antreiber Stefano Mauri mit einer Muskelverletzung das Feld verlassen müssen, sein Einsatz am Mittwoch in Bremen scheint sehr fraglich. In den letzten zwanzig Minuten standen für Lazio nur noch zehn Spieler auf dem Feld, nachdem Fabio Firmani in seinem ersten Saisoneinsatz die gelb-rote Karte kassiert hatte. Viel mehr Mühe, den Sieg nach Hause zu bringen, hatten die Gäste danach aber nicht. Jetzt sind sie mit 10 Punkten 13. der Tabelle.

Im Olympiastadion zu Barcelona war im Frühjahr dieses Jahres Endstation für Werders UEFA-Cup-Ambitionen. Auch Real Madrid musste dort nun eine Serie beenden – am 8. Spieltag gab es bei Espanyol die erste Niederlage, und das völlig verdient. Schon nach zwei Minuten brachte Albert Riera die Gastgeber per Kopf nach einer Ecke in Führung, es war vorgreifend bereits die gerechte Führung für die überzeugenden Katalanen. Raul Tamudo erhöhte nach der Pause mit einem tollen Heber auf
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Lomana LuaLua war am Wochenende wieder einmal für Olympiakos in der Liga erfolgreich.
2:0 (53.), das 1:2 durch Sergio Ramos nach einer Ecke in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik, mehr hatte der Meister, der dennoch Erster bleibt, nicht verdient.

Olympiakos Piräus verdiente sich dagegen einmal mehr einen deutlichen Erfolg in der griechischen "Super League". Stürmer LuaLua klaute schon in der 6. Minute einem Verteidiger von Panionios Athen in dessen Strafraum den Ball und schob zum 1:0 ein. Danach das altbekannte Bild im Karaiskakis-Stadion: Angriff auf Angriff rollte aufs Gästetor, nur überboten sich die Sturmkünstler im Auslassen bester Chancen. Als einer von ihnen, Darko Kovacevic, den Ball im eigenen Strafraum mit dem Oberarm herunter nahm, stand es plötzlich 1:1 – Tzimpour verwandelte den Strafstoß (54.). Der Übeltäter brachte seine Farben zehn Minuten später aber wieder in Führung, Stoltidis (74.) und Galletti per Elfmeter (81.) stellten schließlich den standesgemäßen Endstand von 4:1 sicher. Piräus rückte damit auf Platz 2 vor, vier Punkte hinter AEK Athen.

von Enrico Bach
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